Abo

Goretzkas letzter TraumBayern-Star will vor seinem Abschied noch einmal das Triple holen

Bayern München - 1. FC Heidenheim

Copyright: Harry Langer/dpa

Jubel auf der Abschiedstour: Leon Goretzka gelingt im drittletzten Heimspiel für den FC Bayern ein Doppelpack.

Goretzka explodiert: Zum Abschied soll das Triple her!

Gänsehaut-Moment in München! Es war sein drittletztes Heimspiel für den FC Bayern, und Leon Goretzka (31) explodierte förmlich. Nach seinem Doppelpack beim 3:3 gegen Heidenheim ballte er die Fäuste. Besonders als die Fans nach seinem Zauber-Freistoß und dem artistischen Volley-Tor seinen Namen durchs Stadion brüllten, sog er den Moment in sich auf.

Seine Abschiedsrunde ist eine Achterbahn der Gefühle. Vier, vielleicht fünf Partien stehen noch aus. Der Meistertitel ist in der Tasche, das Ticket für das Pokalendspiel in Berlin gegen den VfB Stuttgart ebenfalls gelöst. Doch Goretzkas Gedanken kreisten schon am Samstagabend nur um eines: das gigantische Rückspiel in der Champions League am Mittwoch gegen Paris Saint-Germain.

Gegen Paris „wird das Ding hier brennen“

„Am Mittwoch wird das Ding hier brennen“, verspricht er im Hinblick auf die Atmosphäre in der Allianz Arena. „Ich habe richtig Bock auf das Spiel. Wir wollen ins Finale! Jetzt geht es darum, die Kräfte zu bündeln, sich zu sammeln und dann alles in die Waagschale zu werfen.“ Natürlich will er dabei am liebsten in der Startformation auflaufen.

Der DFB-Star hat vor seinem Abgang im Sommer noch eine riesige Mission in München. Sein Ziel: das zweite Triple mit dem Rekordchampion nach dem Erfolg von 2020. „Man merkt natürlich, dass es ihm auch bewusst wird, dass die Zeit zu Ende geht“, stellt sein langjähriger Weggefährte bei DFB und Bayern, Joshua Kimmich, fest.

Kumpel Kimmich: „Für alle sehr emotional“

„Es ist für alle – auch für mich – sehr emotional. Wir haben lange zusammengespielt“, erklärt Kimmich (ebenfalls 31). „Das ist schon eine lange Zeit, wenn du als Profi eine Karriere von zehn bis 15 Jahren hast und acht Jahre bei Bayern München bist. Das ist schon intensiv.“

Schon seit einer Weile gehört Goretzka nicht mehr zur ersten Garde. Aber wenn es zählt, liefert er. „Leon? Super“, schwärmt auch Sportvorstand Max Eberl und blickt zurück: „Als wir ihm vor eindreiviertel Jahren gesagt haben, es wird schwer, hat er die Saison sehr gut gespielt. Im vergangenen Sommer, als wir gesagt haben, es kann schwer werden, hat er sich zurückgekämpft.“

Wohin geht die Reise? Italien lockt

Und dann dieser Moment, der seine Mentalität beweist: Sogar als der Klub ihm im Winter eröffnete, dass sein auslaufender Kontrakt nicht verlängert wird, entschied Goretzka sich fürs Bleiben. „Er hat ein gutes Näschen gehabt“, sagt Eberl schmunzelnd mit Verweis auf die mögliche Triple-Krönung.

Doch wohin verschlägt es Goretzka nach der WM im Sommer? Insbesondere Vereine aus Italien wie AC Mailand und Juventus Turin sollen ihre Fühler ausgestreckt haben. Goretzka ist auf dem Markt, ohne dass eine Ablösesumme fällig wird. Und sein Platz im WM-Kader scheint sicher.

„Dass sein Weg für ihn weitergehen wird in einer europäischen Topliga, das glaube ich auch“, so die Einschätzung von Eberl. „In welche Liga er am besten passt, das wird er selbst mit seinen Leuten entscheiden.“ (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Inter Miami - Orlando City

Irres Messi-Drama

Miami verspielt 3:0-Führung und verliert in der Nachspielzeit