Noch ist längst nicht geklärt, für welchen Verein Said El Mala in der kommenden Saison spielt. Der 1. FC Köln bleibt entspannt und hält das Heft des Handelns fest in der Hand.
Poker um Said El MalaFC blockt ab: Bericht über Transfer-Rückzieher

Said El Mala (19) ist beim 1. FC Köln schon lange nicht mehr nur dann Gesprächsthema, wenn er das Tor trifft: Auch der Fehlschuss aufs leere Tor beim 1:2 gegen Leverkusen am Samstag (25. April 2026) wurde weit über das Rhein-Energie-Stadion hinaus diskutiert.
El Mala meldete sich am Tag nach der Niederlage bei Instagram und bedankte sich für die Unterstützung. Ex-FC-Stürmer Patrick Helmes (42) war derweil überzeugt, dass derartige Szenen mit zunehmender Erfahrung immer seltener vorkommen. Offen ist dabei vor allem, wo der Youngster seinen Erfahrungsschatz ab Sommer erweitern kann.
Brighton schon lange hinter Said El Mala her
Die Gerüchte um einen Abgang zu Brighton & Hove Albion sind so alt wie die Saison selbst – schon vor seinem ersten FC-Spiel wurde der Junioren-Nationalspieler intensiv vom Klub aus der Premier League umworben.
Seitdem blieb der Arbeitgeber des deutschen Trainers Fabian Hürzeler (33) am Ball, wähnte sich lange Zeit in der Pole Position im Werben um El Mala und hat finanziell mehrfach nachgebessert.
Knackpunkt: Der FC ging nur äußerst reserviert auf die konstanten Avancen aus der Küstenstadt ein, nimmt sich im Umgang mit dem Thema ausreichend Zeit. Die Verantwortlichen in Brighton verlieren bei diesem Vorgehen offenbar die Geduld.
Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ am Sonntag (26. April 2026) berichtete, hat Brighton sich vorläufig aus dem Poker zurückgezogen. Der Tabellensechste soll bereit gewesen sein, 35 Millionen Euro für einen Transfer zu zahlen, für den FC ist das zum jetzigen Zeitpunkt aber definitiv nicht ausreichend.
„Stand jetzt liegt uns kein Angebot eines anderen Klubs vor, mit dem wir uns ernsthaft beschäftigen müssten“, hatte Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler (40) Anfang April in einem KStA-Interview erklärt.
Entsprechend sparsam fiel zuletzt auch die Kommunikation aus: Dem Wunsch nach einem Treffen in Köln sei der FC gar nicht erst nachgekommen, der Aufsichtsratsvorsitzende Lionel Souque (54) hatte in der Vergangenheit Avancen von Brighton-Boss Tony Bloom (56) abgeblockt.
Dass Brighton sich im Laufe des traditionell langen Transfer-Sommers noch einmal in den Poker einschaltet, ist durch den aktuellen Stand keinesfalls ausgeschlossen. Bleibt es bei den bislang gehandelten finanziellen Dimensionen, sind die Aussichten auf Erfolg allerdings überschaubar.
Derweil beobachten auch zahlreiche andere Vereine die Lage bei El Mala genau. An weiteren Gesprächsangeboten dürfte es Kessler in den kommenden Monaten daher definitiv nicht mangeln.

