FC-Eigengewächs bleibt dem Klub treu Karriereende! Kessler lernt jetzt Manager

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Im feinen Mantel sieht Thomas Kessler schon wie ein richtiger Manager aus.

Köln – Schluss, aus, vorbei: Mit Thomas Kessler (34) hängt der dienstälteste FC-Profi nach der Saison seine Fußballschuhe an den Nagel. Der langjährige Stellvertreter von Timo Horn trainiert nun auf eine neue Rolle hin: Eine Führungsposition im Profifußball.

„Ich hatte sehr gute Gespräche mit Alexander Wehrle und Horst Heldt. Mir wurde eine hervorragende Perspektive aufgezeigt, meine Karriere nach der Karriere hier im Klub zu beginnen. Aus diesem Grund ist es Stand heute nach der Saison vorbei“, sagt Kessler im Interview mit dem Geißbockecho.

Thomas Kessler im Trainee-Programm

„Kess“ lernt jetzt Manager! „Der Plan ist, dass ich ein Trainee-Programm durchlaufe, also einige Abteilungen des FC mitsamt den Abläufen und Hintergründen kennenlerne. Darüber hinaus hat mich der 1. FC Köln für ein neues Management-Programm des DFB und der DFL nominiert. Die Bewerbung ist raus und die Nominierung bereits erfolg. Nun hoffe ich auf ein positives Feedback, um mich über das Trainee-Programm hinaus auch noch optimal weiterzubilden.“

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Das Management-Programm der DFL soll analog zum Fußball-Lehrer-Lehrgang jährlich zwölf Kandidaten für eine Zukunft im Management von Profiklubs vorbereiten. Die Fortbildung ähnelt einem Fernstudium mit Präsenzphasen in Frankfurt und dauert 18 Monate. Ein perfektes Programm für den Vater von drei Kindern. „Es wäre der ideale und logische Schritt, um mich perfekt fortzubilden, da ich eine Führungsposition im Profifußball anstrebe.“

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Thomas Kessler konzentriert beim Training. Bis Saisonende ist er noch Kölns Nummer 2.

Vor einem Jahr hatte Kessler seinen Vertrag nochmal um eine Saison verlängert. Im Frühjahr aber machte der FC ihm deutlich, dass man sich auf der Position hinter Timo Horn anders aufstellen wolle.

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Die kurzen Gedanken an einen Wechsel zu einem anderen Klub hat Kessler inzwischen ad acta gelegt. „34 ist kein Alter, das einen gesunden Torhüter zum Aufhören zwingt, das ist klar. Ich bin sehr dankbar, dass ich ohne schwerwiegende Verletzungen durch meine Karriere gekommen bin. Allerdings treffe ich immer alle Entscheidungen sehr bewusst. Sollte ich die Zusage der DFL und des DFB zur Teilnahme am Programm erhalten, ist das eine hervorragende Chance für mich, den nächsten Schritt in meinem beruflichen Leben zu gehen.“

Thomas Kessler: „1. FC Köln mehr als ein Job."

Warum er trotz seiner Reservistenrolle so lange beim FC geblieben ist, erklärt Kessler in der Stadionzeitung auch: „Trotz weniger Einsatzzeiten gab man mir stets das Gefühl, gebraucht zu werden. Genau das war für mich der ausschlaggebende Punkt. Der FC ist für mich mehr als nur ein Job. Jedes intakte Team braucht Jungs, die auch außerhalb des Platzes alles für den Erfolg geben.“

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