Gehälter der Bundesliga-Trainer FC-Coach Baumgart nach steilem Aufstieg im Mittelfeld

Kölns Steffen Baumgart öffnet fragend die Hände.

Steffen Baumgart, Trainer des 1. FC Köln, arbeitet mit seinen Spielern in Donaueschingen an einer erfolgreichen Saison 2022/2023. Das Foto ist vom 7. Juli 2022.

Was verdient eigentlich Steffen Baumgart sowie die Trainer der anderen Fußball-Bundesligisten? Kleiner Spoiler: Unter Mindestlohn verdient keiner der Coaches!

An die Gehälter der Star-Fußballer kommen die meisten Trainer der Fußball-Bundesliga zwar nicht heran, dennoch wird beim Blick auf die finanziellen Einkünfte der Coaches klar: Am Hungertuch nagt hier – auch zu Zeiten den Inflation – keiner.

Und was für die Cheftrainer gilt, gilt auch für so manchen Co-Trainer. Dortmunds neuer Terzic-Assistent Peter Hermann (70) bezieht im Erfolgsfalls beispielsweise genauso viel Jahresgehalt wie Schalkes neuer Übungsleiter Frank Kramer (50), vermeldet die „Sport Bild“.

Bundesliga: Julian Nagelsmann ist Spitzenverdiener

Frank Kramers Einkommen soll sich beim finanziell angeschlagenen S04 jährlich auf 800.000 Euro belaufen. Bedrückend für die Königsblauen: Der rausgeworfene Dimitrios Grammozis (43) bezieht weiterhin Gehalt von Schalke. Dies soll 1,2 Millionen Euro betragen.

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Der Topverdiener unter den Bundesliga-Trainer ist wie zu erwarten Bayerns Julian Nagelsmann (34). Sein Gehalt laut „Sport Bild“: Ungefähr acht Millionen Euro. Auf Platz zwei liegt Wolfsburgs neuer Trainer Niko Kovac (50), der auch mal beim FC Bayern an der Seitenlinie stand. 

Kovac soll dem Vernehmen nach circa vier Millionen Euro pro Jahr bei den Wölfen einstreichen, BVB-Trainer Edin Terzic (39) folgt mit 3,5 Millionen Euro.

Auf dem letzten Platz im Gehalts-Ranking steht Enrico Maaßen (38), der zu Saisonbeginn beim FC Augsburg übernommen hat und 700.000 Euro in der kommenden Spielzeit vom Klub überwiesen bekommen soll.

Über ein „paar“ mehr Euro als Maaßen darf sich Werder Bremens Ole Werner (34) freuen. Er soll nach dem Aufstieg ins Oberhaus 900.000 Euro verdienen.

1. FC Köln: Steffen Baumgart verdoppelt sein Gehalt

Aber wie sieht es bei Steffen Baumgart (50) aus? Nach der Qualifikation für die Conference League und seiner Vertragsverlängerung bis 2024 wird Köln-Coach Baumgart offenbar mit einem Jahressalär von 1,8 Millionen Euro entlohnt.

Damit liegt er im Gehalts-Ranking der Bundesliga im Mittelfeld: auf Platz acht. Vor der Unterschrift seines neuen Kontrakts hatte der gebürtige Rostocker beim FC noch die Hälfte verdient.

Übrigens: Sollte der 1. FC Köln gut in der anstehenden Spielzeit abschneiden, könnten außerdem noch einmal 400.000 Euro Boni in Baumgarts Tasche wandern, heißt es.

Der Schweizer Gerardo Seoane (43), Coach von Kölns Lokalrivalen Bayer 04, bekommt in Leverkusen 2,5 Millionen Euro. Thomas Reis (48) soll in Bochum bald um die 1,2 Millionen Euro pro Spielzeit einsacken.

Übersicht: Das Gehalts-Ranking der Bundesliga-Trainer 2022/23

Die komplette Übersicht über die Gehälter Bundesliga-Trainer:

  • 1. Julian Nagelsmann (34, FC Bayern): 8 Millionen Euro
  • 2. Niko Kovac (50, VfL Wolfsburg): 4 Millionen Euro
  • 3. Edin Terzic (39, Borussia Dortmund): 3,5 Millionen Euro
  • 4. Gerardo Seoane (43, Bayer Leverkusen) und Domenico Tedesco (36, Leipzig): je 2,5 Millionen Euro
  • 6. Daniel Farke (45, Borussia Mönchengladbach): 2,2 Millionen Euro
  • 7. Oliver Glasner (47, Eintracht Frankfurt): 2 Millionen Euro
  • 8. Steffen Baumgart (50, 1. FC Köln): 1,8 Millionen Euro
  • 9. Sandro Schwarz (43, Hertha BSC): 1,7 Millionen Euro
  • 10. André Breitenreiter (48, TSG Hoffenheim), Urs Fischer (56, Union Berlin), Christian Streich (57, SC Freiburg) und Bo Svensson (42, FSV Mainz 05): je 1,5 Millionen Euro
  • 14. Thomas Reis (48, VfL Bochum): 1,2 Millionen Euro
  • 15. Pellegrino Matarazzo (44, VfB Stuttgart) und Ole Werner (34, Werder Bremen: 900.000 Euro
  • 17. Frank Kramer (50, FC Schalke 04): 800.000 Euro
  • 18. Enrico Maaßen (38, FC Augsburg): 700.000 Euro

Am längten beim selben Bundesliga-Verein ist übrigens Christian Streich (57). Er trainert den SC Freiburg seit mittlerweile mehr als zehn Jahren. Auf Platz zwei folgt Urs Fischer. Der Schweizer Fußballlehrer ist schon seit vier Jahren in Berlin-Köpenick tätig. (jm)

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