Ellyes Skhiri steht wohl kurz vor einem Wechsel zum 1. FC Köln. Der Tunesier reist mit Eintracht Frankfurt nicht ins Trainingslager, wurde stattdessen „für Gespräche freigestellt“.
Weg zum FC jetzt frei?Frankfurt macht Skhiri-Entscheidung offiziell

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Der 1. FC Köln ist weiter auf der Suche nach einem Nachfolger für Eric Martel (24). Nachdem es zunächst Gerüchte über einen Kracher-Transfer von Edson Álvarez (28) gab, steht mittlerweile Martels Vorgänger kurz vor einer Köln-Rückkehr.
Die Rede ist von Ellyes Skhiri (31). In den vergangenen Tagen hieß es bereits, dass der tunesische WM-Fahrer einen Wechsel zurück ans Geißbockheim vorstellen könne.
Ellyes Skhiri in Frankfurt freigestellt
Und auch Eintracht Frankfurt wird dem defensiven Mittelfeldspieler keine Steine in den Weg legen, Trainer Adi Hütter (56) plant schon nicht mehr mit dem 31-Jährigen.
Die SGE ist am Donnerstag (23. Juli) ins Trainingslager gefahren und hat davor eine klare Skhiri-Entscheidung getroffen und offiziell gemacht: Der Ex-Kölner ist nicht Teil des Kaders am Chiemsee (Bayern)!
Zudem teilten die Frankfurter mit, dass Skhiri „für Gespräche mit anderen Klubs freigestellt“ ist. Zwar sprach der Klub in der Mehrzahl, allerdings gab es zuletzt nur die konkreten FC-Gerüchte rund um den Tunesier. Optionen in der Ligue 1 sollen bisher immer recht lose gewesen sein.
Die einzige Frage war bislang, inwieweit Skhiri bei einem möglichen neuen FC‑Vertrag Abstriche beim Gehalt machen kann. In der Mainmetropole soll er rund 2,5 Millionen Euro verdienen, am Geißbockheim müsste er auf einen ordentlichen Teil davon verzichten.
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Ist Skhiri eine gute Álvarez-Alternative?
FC-Trainer René Wagner (38) wollte am Mittwoch keine Einblicke in den aktuellen Stand geben, sagte auf konkrete Nachfrage nach dem Training: „Wenn Spieler unterschrieben haben, dann rechne ich damit, dass sie am nächsten Tag auf dem Trainingsplatz stehen. Und sobald das getan ist, können wir gerne über die Spieler sprechen.“
Skhiri kam 2019 vom HSC Montpellier zum FC und mauserte sich schnell zum Publikumsliebling, in 133 Pflichtspielen mit dem Geißbock auf der Brust erzielte er als defensiver Mittelfeldspieler 20 Tore (plus acht Vorlagen).
Im Februar 2023 gelang Skhiri ein Doppelpack – ausgerechnet gegen die Eintracht. Damals hatte er schon den Entschluss gefasst, den FC im Sommer nach Ablauf seines Vertrags zu verlassen.
Stadionsprecher Michael Trippel versuchte nach Skhiris Treffer zum 3:0-Endstand mit seiner Toransage, „den Wunderbaren“ doch noch von einem Verbleib zu überzeugen: „Der, der zu Köln gehört.“
Ein paar Monate später entschied sich Skhiri dann für den SGE-Wechsel. Jetzt könnte er also wieder den umgekehrten Weg gehen und ans Geißbockheim zurückkehren.

