3

Rückkehrer in der Startelf?Wagner setzt auf Skhiri: „Tragende Rolle“

Ellyes Skhiri beim Spiel in Würzburg.

Copyright: IMAGO/Beautiful Sports International

Ellyes Skhiri gab beim Pokalerfolg in Würzburg sein Comeback für den 1. FC Köln.

Der 1. FC Köln empfängt am ersten Bundesliga-Spieltag die TSG Hoffenheim. Dabei feiert Ellyes Skhiri sein Heim-Comeback. René Wagner hat mit dem Tunesier noch Großes vor in dieser Saison. 

Der verlorene Sohn ist zurück. Nach drei Jahren in Frankfurt gibt Ellyes Skhiri am Samstag beim Bundesliga-Auftakt gegen die TSG Hoffenheim sein Heim-Comeback für den 1. FC Köln.

Die Erwartungen an den Tunesier sind groß, genoss die Verpflichtung eines neuen Sechsers im Sommer doch oberste Priorität. Der WM-Teilnehmer wird sich an den Leistungen seines ersten Köln-Gastspiels messen lassen müssen, als er mit konstant guten Leistungen zum Publikumsliebling avancierte.

Skhiri kommt gegen Hoffenheim von der Bank

René Wagner ist sich jedenfalls sicher, dass „Flaco“ das liefern kann und das FC-Spiel bereichern wird. Der Trainer sagt: „Ellyes wird eine tragende Rolle im zentralen Mittelfeld übernehmen. Er wird uns Struktur geben und unser Spiel organisieren und lenken.“

Die Frage ist nun, wer künftig an seiner Seite spielt. Denn Wagner ließ durchblicken, dass ein „fitter Ellyes öfter zur Startelf gehören wird“. Skhiri ist dabei als „Holding Six“ eingeplant, also ein Abräumer, der zum einen für die Absicherung sorgt und zum anderen den Spielaufbau ordnen und das Tempo bestimmen soll.

Bleibt nur noch die Frage, wie schnell Skhiri, der in Frankfurt seit Wochen kein Mannschaftstraining absolviert hat, helfen kann. In Würzburg bekam der Sechser schon eine Viertelstunde, reicht es gegen Hoffenheim sogar bereits für die Startelf?

„Bei Ellyes müssen wir aufpassen, dass wir ihn nicht zu früh reinschmeißen. 90 Minuten könnten ein Tacken zu früh kommen für ihn. Wir können aber am Wochenende mit einem längeren Einsatz von ihm rechnen“, verspricht Wagner.

Gleiches gilt für Thijs Dallinga. Der Niederländer durfte in Würzburg ebenfalls seine erste Duftmarke setzen und soll mit mehr Rhythmus nun immer mehr Spielzeit erhalten.

Gegen Hoffenheim aber noch mal als Joker, wie Wagner verriet: „Thijs hat unter der Woche im Training angedeutet, dass er sehr gefährlich sein kann in der Box. Wir wollen gucken, dass wir ihm noch einen Einsatz von der Bank geben.“

Luca Waldschmidt und Linton Maina im Duell.
Bundesliga-Auftakt
FC muss auf Zehner verzichten – Klarheit bei Maina