„Beeindruckende Entwicklung“FC-Wechsel vom Tisch: Stürmer trifft Entscheidung

Mateusz Zukowski bleibt beim 1. FC Magdeburg. Damit dürfte sich das Interesse des 1. FC Köln erst einmal erledigt haben.

Ein Name weniger auf dem Zettel von FC-Sportdirektor Thomas Kessler: Der 1. FC Köln muss sich auf der Suche nach einem neuen Stürmer anderweitig umsehen.

Denn Zweitliga-Knipser Mateusz Zukowski bleibt dem 1. FC Magdeburg treu. Der 24-jährige polnische Nationalspieler hat seinen Vertrag bei den Elbestädtern offiziell bis zum Ende der Saison 2028/29 verlängert.

Zukowski über Magdeburg-Verbleib: „Gespräche hatten große Bedeutung“

Damit ist ein mögliches Szenario, das die Kölner Verantwortlichen noch vor wenigen Wochen durchgespielt hatten, vorerst erledigt. Nach Informationen von EXPRESS.de hatte sich der FC intensiv mit dem Stürmer beschäftigt und die Rahmenbedingungen eines Transfers ausgelotet.

Das Angebot von fünf Millionen Euro, das der FC nach „Bild“-Informationen hinterlegt hatte, war für den FCM offenbar nicht attraktiv genug. Magdeburgs Sportdirektor Peer Jaekel lehnte ab und sah vielmehr die Chance, seinen Top-Torschützen langfristig an den Verein zu binden.

Zukowski kam im September 2025 vom polnischen Zweitligisten Slask Wroclaw nach Magdeburg und schrieb eine verrückte Erfolgsgeschichte. In 22 Pflichtspielen erzielte der 1,85-Meter-Mann 17 Tore und bereitete drei weitere vor – eine Fabelquote, die die Bundesliga aufhorchen ließ.

Im Mai debütierte Zukowski für Polens A-Nationalmannschaft, wurde dabei sogar für den zweimaligen Fifa-Weltfußballer Robert Lewandowski eingewechselt.

Für die Magdeburger ist das eine fantastische Entwicklung. Sportdirektor Jaekel bestätigt: „Mateusz Zukowski ist für uns weit mehr als nur ein herausragender Stürmer. Mateusz hat in den vergangenen Monaten eine beeindruckende Entwicklung genommen und sich innerhalb kürzester Zeit zu einem Gesicht unserer Mannschaft entwickelt.“

Der Torjäger selbst erklärt seine Entscheidung emotional. „Die Gespräche mit den Verantwortlichen hatten eine große Bedeutung für mich“, so Zukowski. „Meine Frau und ich haben uns schnell in Magdeburg heimisch gefühlt. Dazu kommt die besondere Atmosphäre im Stadion, die Unterstützung und die Liebe, die mir die Fans seit meinem ersten Tag entgegenbringen.“

Für den FC bedeutet das: Weitermachen ohne Zukowski. Mit dem Scheitern dieser Mission wird sich Sportgeschäftsführer Thomas Kessler bei der Suche nach einer Sturmverstärkung umorientieren müssen.

Mit welcher Priorität der FC um Zukowski tatsächlich gebuhlt hatte, ist unklar. Der Pole hätte sich in Köln hinter Ragnar Ache anstellen müssen. Auch Said El Mala gilt bei einem Verbleib als Stürmer-Option, zumal der FC mit dem vielversprechenden Talent Reigan Heskey verstärken konnte. Wie El Mala auch, macht der 18-jährige Engländer am liebsten Dampf über den linken Flügel.

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