Einst gefeiert, dann aussortiert. Ein früherer Publikumsliebling von Eintracht Frankfurt geht jetzt auf Konfrontationskurs mit seinem alten Verein.
„Wie Spieler behandelt werden“Ex-Skhiri-Kollege tritt gegen Frankfurt nach

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Junior Dina Ebimbe hat sich darüber beschwert, wie er und andere Spieler bei Eintracht Frankfurt angeblich behandelt wurden.
Die Stimmung bei Eintracht Frankfurt ist ohnehin schon im Keller. Der Saisonstart ging mit nur einem Zähler und sieben kassierten Toren aus zwei Partien komplett daneben.
Und jetzt gießt auch noch ein ehemaliger Profi Öl ins Feuer. Junior Dina Ebimbe (25), der früher für die Hessen glänzte, packt aus und kritisiert seinen früheren Arbeitgeber scharf.
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Bei einer Medienrunde am Dienstag fand der Franzose, der für eine Ablöse von etwa 800.000 Euro zu Schalke 04 ging, deutliche Worte für die Verantwortlichen in Frankfurt. „Die Art und Weise, wie Spieler behandelt werden, ist manchmal fragwürdig“, schimpfte der Mittelfeldmann und setzte noch einen drauf: „Ich werde dazu nichts sagen, aber jeder weiß, wie die Spieler behandelt werden. Sie sind unhöflich.“
Eine heftige Ansage, die vermuten lässt, dass er nicht der Einzige mit dieser Meinung ist. Das berichtet „bild.de“. Ob auch er einen Grund gehabt hätte? Köln-Rückkehrer Ellyes Skhiri (31), der in Frankfurt zuletzt außer Form war und im Sommer aufs Abstellgleis gestellt wurde, hatte zuletzt jedenfalls auf jegliches Nachtreten verzichtet. Der Tunesier sprach lediglich von „einer schwierigen Situation, über die ich nicht viel reden möchte“.
Ebimbes jetzige Kritik wirkt besonders erstaunlich, wenn man seine Worte aus einem Interview mit der „Sport-Bild“ im Mai betrachtet. Damals zeigte sich der Profi noch voller Zuneigung für den Verein. „Alles, was ich getan habe oder passiert ist, ist für mich erledigt. Ich liebe Frankfurt, ich liebe diesen Klub, ich liebe die Fans“, sagte er damals. „Sie haben viel für mich getan, das kann ich nicht leugnen. Deswegen respektiere ich ihre Entscheidungen.“
Was steckt hinter diesem Sinneswandel? Fakt ist auch, dass Ebimbes Karriere bei der Eintracht nicht nur durch Entscheidungen des Klubs ins Stocken geriet. Interne Quellen berichten von wiederholten disziplinarischen Problemen, die der Klub aber nie nach außen trug, um den Spieler zu schützen. Damals äußerte er sich sogar anerkennend über Sport-Boss Markus Krösche (45) mit den Worten: „Ich hätte von ihm einen Rat annehmen sollen, dass ich mehr auf mein Umfeld aufpassen muss.“
Seine Zeit bei den Hessen endet nun unrühmlich. Dabei hatte seine Karriere bei der Eintracht vielversprechend ausgesehen: In 85 Einsätzen gelangen ihm 15 Treffer, darunter sein unvergesslicher Doppelpack beim spektakulären 5:1-Erfolg über den FC Bayern in der Spielzeit 2023/24. (red)

