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„Gehe ich fest von aus“Ein FC-Wechsel nach VfB-Abreibung schon sicher?

Auf den 1. FC Köln wartet am 3. Spieltag der erste Gegner auf Augenhöhe in dieser Saison: Gegen Werder Bremen muss der FC aktiver auftreten, dabei drängt sich auch ein Wechsel auf.

Auf den gelungenen Bundesliga-Auftakt folgte beim 1. FC Köln am Freitag der Realitätscheck in Stuttgart: Die 1:4-Pleite beim VfB zeigte deutlich auf, dass zu den Spitzenteams der Liga weiterhin eine ordentliche Lücke klafft, die der FC nur an einem absoluten Sahne-Tag kompensieren kann.

Nach den zwei Duellen gegen Europapokalvertreter wartet am 3. Spieltag das erste wirkliche Duell auf Augenhöhe auf den FC. Zu Hause gegen Werder Bremen ist der FC sogar Favorit mit der klaren Erwartungshaltung eines Heimsiegs. 

FC muss gegen Bremen das Spiel machen

Im Bundesliga-Topspiel kommende Woche Samstag (12. September 2026, 18.30 Uhr) greift der FC nach dem zweiten Heimsieg der noch jungen Saison. Das Spiel dürfte auch mit personellen Änderungen verbunden sein.

Im FC-Podcast „Wir waren klar besser“ von EXPRESS und Kölner Stadt-Anzeiger ging der Blick am späten Freitagabend auch schon nach vorne in Richtung des 3. Spieltags. Reporter Uwe Bödeker sagte: „Ich bin jetzt gespannt, wie es nächste Woche gegen Bremen aussehen wird. Da muss der FC das Spiel machen.“

Nachdem es gegen Hoffenheim ein offenes Duell war und der FC in Stuttgart früh in die Defensive gedrängt wurde, soll gegen Werder nun auch mehr Spielkontrolle zu sehen sein. Eine personelle Änderung könnte dabei schon beinahe sein.

„Ich gehe fest davon aus, dass der FC dann auch mit Skhiri beginnen wird, weil der einfach im Mittelfeld ein Faktor ist“, sagte Bödeker über ein mögliches Startelf-Debüt von Rückkehrer Ellyes Skhiri (31). Der Tunesier stieß erst wesentlich später als ursprünglich erhofft zum Team und nutzte die ersten Wochen, um sich ranzuarbeiten.

Nach drei Joker-Einsätzen in Würzburg (15 Minuten), gegen Hoffenheim (25 Minuten) und in Stuttgart (45 Minuten) dürfte die Aufholjagd langsam aber sicher abgeschlossen und Skhiri bei den erhofften 100 Prozent sein.

„Der kann den Ball mal halten, der bringt eine gewisse Ruhe rein, eine gewisse Struktur, eine gewisse Ordnung. Heute hat mir das auch im Mittelfeld so ein bisschen gefehlt“, ergänzte der EXPRESS-Reporter über die Qualitäten des emsigen Tunesiers.

René Wagner sitzt im FC-Training neben Ellyes Skhiri.

Copyright: IMAGO/Herbert Bucco

FC-Trainer René Wagner baut auf Ellyes Skhiri als Säule im Mittelfeld. Dem Tunesier steht schon bald das Startelf-Debüt in Aussicht.

Die FC-Elf könnte im Vergleich zur Abreibung beim VfB aber auf gleich mehreren Positionen verändert werden. Neben der sich aufdrängenden Skhiri-Option im Mittelfeld sind auch Wechsel in der Abwehr sowie der Offensive denkbar.

Leihspieler Mikey Moore (19) drängt nach seinem starken Joker-Einsatz ebenso in die Startelf wie Said El Mala (20) nach dann wohl überstandener Erkältung. Auch Stürmer Thijs Dallinga (26) sollte seine Magen-Darm-Probleme auskuriert haben. Außerdem hat der am Deadline Day verpflichtete Borna Sosa (28) nun eine erste volle Trainingswoche, um sich im Rennen um die Stammplätze zu empfehlen. (bc)

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