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Dalli, Dalli – das war spitze!FC feiert: Mit Dallinga macht’s klingelingeling da!

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Der 1. FC Köln startete am Samstag mit dem Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim in die 64. Bundesligasaison. Nach schleppender erster Halbzeit wurde es ein richtig packendes Duell.

FC-Auftakt in die Bundesliga! Am Samstag (29. August 2026) war die TSG Hoffenheim zu Gast im Rhein-Energie-Stadion. Es wurde ein turbulenter Saisonstart für die Kölner!

Die Vorfreude der FC-Fans war sooo groß: Mit Adidas ein neuer Ausrüster, Said El Mala bleibt als neuer Zehner und drei WM-Spieler (Okon-Engstler, Mensah und Shkiri) wurden als Verstärkungen verpflichtet. Gegen die TSG zeigte die Kölner Mannschaft dann zum Auftakt, dass es eine unterhaltsame Saison werden kann.

Thijs Dallinga lässt Müngersdorf beben

Nach einer eher schwachen ersten Hälfte gab es einiges zu bestaunen im Rhein-Energie-Stadion. Trainer René Wagner wechselte den Sieg ein und am Ende hieß es 3:2 für den FC dank Thijs Dallinga! Der Neuzugang glänzte mit einem Doppelpack.

Doch erstmal von vorne: Nach sechs Minuten hätte der FC in Führung gehen müssen. Said El Mala setzte sich auf der linken Seite durch, wurde am Trikot gehalten. So kam er nicht zum perfekten Abschluss. Hätte er auf den besser postierten Isak Johannesson abgelegt, wäre wohl der Treffer gefallen. Der Isländer schimpfte nach dem Fehlschuss von El Mala lautstark.

Wenig später wollte Ragnar Ache nach Kontakt mit Ozan Kabak einen Elfmeter, doch die Pfeife von Schiedsrichter Florian Badstübner (Nürnberg) blieb nachvollziehbar stumm. Nach der Startoffensive des FC ohne Ertrag kam Hoffenheim von Minute zu Minute immer besser in die Partie. 

Und die Gäste belohnten sich nach 27 Minuten mit dem 1:0. Die Kölner waren an der Strafraumgrenze viel zu passiv, so kam der Ball zu Adam Daghim. Seinen nicht allzu harten, aber platzierten Schuss konnte Marvin Schwäbe nicht erreichen. Der TSG-Schocker nach knapp einer halben Stunde war ein klarer Wirkungstreffer. 

Die Hoffenheimer mussten dem FC auf die Sprünge helfen. Nach einem Fehlpass von Leon Avdullahu stand El Mala plötzlich frei vor TSG-Keeper Oliver Baumann, doch der neue FC-Zehner hatte schon einen schlechten ersten Ballkontakt und brachte den Ball nicht an Baumann vorbei (40.). Zur Pause blieb es also beim 0:1 – es gab vereinzelt Pfiffe von den Rängen für die FC-Mannschaft.

In der zweiten Halbzeit wurde es dann turbulent und unterhaltsam! Nach 51. Minuten setzte El Mala zu einem Sololauf an und erzielte nach einem Haken das 1:1. Sein Ball wurde von Bernardo ins Tor abgefälscht. Egal: Köln feiert das erste Saisontor des Superstars! Doch der muss sich nach dem Treffer am Oberschenkel dehnen. 

Nur fünf Minuten später gab es Elfmeter für Hoffenheim: Simpson-Pusey erwischte Conté. Der FC konnte sich bei Schwäbe bedanken, der den fälligen Strafstoß von Max Moerstedt stark parierte. Nach 65. Minuten musste Kölns auffälligster Spieler angeschlagen runter: El Mala wurde durch Linton Maina ersetzt. Auch Okon-Engstler und Ache gingen, für sie kamen die Neuen Ellyes Skhiri und Thijs Dallinga.  

Rückkehrer Skhiri machte dann wenig später keine gute Figur. Kabak konnte nach einer Ecke die erneute Führung für die Gäste einköpfen. Skhiri und Tom Krauß schauten nur zu (67.). Doch der andere Neuzugang glänzte: Dallinga erzielte nach der Hereingabe von Maina das 2:2 (72.). 

In der 81. Minute hatte Tom Krauß das 3:2 auf dem Fuß, doch Baumann bekam irgendwie den Arm noch hoch und wehrte den Schuss ab. Wenig später machte es Dallinga besser und schob zum 3:2 ein. Dalli, Dalli – das war spitze! Mit Dallinga macht’s klingelingeling da!

Trainer René Wagner (38) hatte im Vergleich zum Pokalspiel (Montag, 24. August, 2:1 in Würzburg) nur eine Änderung vorgenommen. Paul Okon-Engstler rückte für Marius Bülter in die Startformation. Köln begann in einem 4-2-3-1-System gegen Hoffenheim. 

Die FC-Aufstellung gegen Hoffenheim: Schwäbe – Castro-Montes, Simpson-Pusey, Lochoshvili, Mensah – Krauß, Okon-Engstler – Thielmann, Johannesson, El Mala – Ache. Zunächst auf der Bank: Zieler, Schmied, van den Berg, Friemel, Heskey, Maina, Skhiri, Bülter, Dallinga.

Luca Waldschmidt und Sebastian Sebulonsen fehlten beide wegen Muskelverletzungen. Bei der TSG fehlten Fisnik Asllani (verletzt) und Tim Lemperle (Gelb-Rot-Sperre aus der letzten Saison). Andrej Kramaric saß nach Trainingsrückstand wegen einer Leisten-OP zunächst nur auf der Bank.

Für den FC geht es am Freitag (4. September) weiter mit dem Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart. Anpfiff ist um 20.30 Uhr. Der VfB will sich dann bestimmt anders präsentieren als bei der 1:5-Auftaktpleite beim FC Bayern München. Aber der FC muss sich nach dem Auftaktsieg gegen Hoffenheim definitiv nicht verstecken.

FC-Fans zündeten auf der Tribüne vor dem Spiel gegen Hoffenheim rote Rauchbomben.
Start in die Liga
Roter Rauch nach Ehrenapplaus: Anpfiff in Köln verspätet