Finanzkennzahlen der DFL Vierthöchster Verlust der Liga: So schlimm steht es um den 1. FC Köln

Anthony Modeste (l.) und Florian Kainz beim Heimspiel des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg am 7. Mai 2022.

Anthony Modeste (l.) und Florian Kainz beim Heimspiel des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg am 7. Mai 2022 (0:1).

Die DFL hat am Freitag (27. Mai 2022) die Finanzkennzahlen der deutschen Profiklubs bekannt gegeben. Der 1. FC Köln ist einer der Verlierer der Saison 2020/21.

Zahlen lügen nicht!

Die Deutsche-Fußball-Liga hat die Finanzkennzahlen der Profiklubs aus Bundesliga und 2. Bundesliga am Freitag (27. Mai 2022) veröffentlicht. Die Zahlen des 1. FC Köln verdeutlichen, in welcher angespannten Finanzlage sich der Verein befindet.

Hinter Borussia Dortmund, Hertha BSC und dem FC Schalke 04 hat der 1. FC Köln mit 18,3 Millionen Euro den vierthöchsten Verlust der Bundesliga aufzuweisen. Immerhin konnte die Summe damit im Vergleich zum Vorjahr um circa 25 Prozent reduziert werden (24,6 Millionen Euro).

1. FC Köln: Personal-Etat von 76,3 Millionen Euro

Mit einem Personal-Etat von 76,3 Millionen Euro liegen die Geißböcke im Mittelfeld der Liga. Im Vergleich zu den direkten Europa-Konkurrenten aus Freiburg und Berlin ist dieser Etat jedoch deutlich zu hoch. Den Köpenickern reichte in der Saison 2020/21 beispielsweise ein Etat von 40 Millionen Euro, um sich den Einzug in die Conference League 2021 zu sichern.

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Deswegen sagte Finanzboss Christian Keller (43) bei seinem Amtsantritt im April dazu: „Es wird laut Planung der kleinste Etat für Lizenzspieler sein in den vergangenen Jahren, noch mal 20 Prozent reduziert. Wir brauchen kreative Lösungen. Man kann fertige und junge Spieler holen. Da habe ich eine ganz klare Idee, aber die will ich erst mal intern besprechen.“

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Spieler-Berater kassieren Millionen-Betrag

Auch mit den Ausgaben für Spieler-Berater bewegt sich der FC im Mittelfeld der Bundesliga. Die Geißböcke gaben in der Saison 2020/21 rund 5,8 Millionen Euro für die Berater der FC-Stars aus. Diese Summe wird sich von Christian Keller jedoch nur schwer bedeutend verringern lassen. Über die vergangenen drei Saisons bewegte sich die Summe immer zwischen 5,8 und 6 Millionen Euro.

Absoluter Spitzenreiter in der Kategorie Spieler-Berater ist Borussia Dortmund. Der BVB gab in der Saison 2020/21 unfassbare 32,7 Millionen Euro für Berater aus. Unter anderem dafür verantwortlich war der kürzlich im Alter von 54 Jahren verstorbene Berater Mino Railoa, der dem zu Manchester City gewechselten BVB-Star Erling Haaland (21) in Vertrags-Angelegenheiten zur Seite stand.

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