FC zwischen VAR-Wirbel und Fehérvár Zu platt für die Playoffs? „Haben noch eine Rechnung offen“

Die Profis des 1. FC Köln waren mit dem Punkt in Frankfurt (am 21. August 2022) zufrieden. Jetzt wartet das Rückspiel in den Conference-League-Playoffs.

Die Profis des 1. FC Köln waren mit dem Punkt in Frankfurt (am 21. August 2022) zufrieden. Jetzt wartet das Rückspiel in den Conference-League-Playoffs.

Nach dem gelungenen Bundesliga-Start will der 1. FC Köln auch in Europa jubeln. Conference-League-Gegner Fehérvár FC geht allerdings weitaus ausgeruhter ins Playoff-Rückspiel.

Der FC zwischen VAR-Wirbel und Fehérvár. Während die Liga nach dem 1:1 bei Eintracht Frankfurt mehr denn je über den Videobeweis diskutiert, richtet sich der Blick von Steffen Baumgart (50) & Co. wieder auf die Conference-League-Playoffs. In Ungarn muss am Donnerstag (25. August 2022, 19 Uhr) das erste Erfolgserlebnis ohne Hilfe des Kölner Kellers her!

Schon kurios: So verdient die fünf FC-Punkte an den ersten drei Bundesliga-Spieltagen auch waren – immer war der VAR beteiligt…

Thomas Kessler: „Überzeugt, dass wir unsere Ziele erreichen“

Zum Auftakt (3:1) wäre Schalke ohne den Video-Schiri in Führung gegangen, zudem hätte Dominick Drexler (32) nicht Rot gesehen. Auch beim 2:2 in Leipzig verhinderte nur der VAR einen irregulären RB-Treffer. Und in Frankfurt hielt Jan Thielmanns (20) Traumtor zum Entsetzen der Eintracht einer XXL-Überprüfung stand.

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Coach Baumgart weiß: „Jetzt hatten wir ein paar Mal Glück.“ Wobei er nach fünf Jahren Videobeweis anmerkt: „So oft hatte ich das noch nicht.“ Gilt auch für den FC.

VAR-Glück hin oder her, die Leistungen des Baumgart-Teams waren die bisherigen Punkte definitiv wert. „Wir haben die ersten drei Spiele nicht verloren, mussten dabei auswärts zu zwei Champions-League-Teilnehmern. Das hätten wir natürlich so unterschrieben“, freut sich Lizenzbereich-Leiter Thomas Kessler (36) über den gelungenen Liga-Start und ergänzt: „Wir sind auf einem guten Weg. Ich bin überzeugt, dass wir unsere Ziele erreichen.“

Timo Hübers vor Conference-League-Rückspiel: „Setzt Kräfte frei“

Das nächste heißt Conference-League-Gruppenphase! Donnerstagabend (live auf RTL+ und im EXPRESS.de-Ticker) wartet in Székesfehérvár, rund 60 Kilometer südwestlich von Ungarns Hauptstadt Budapest, der Playoff-Showdown.

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Klappt’s gegen Fehérvár auch ohne VAR? Köln muss die 1:2-Hinspiel-Pleite aufholen. „Da haben wir noch ein Brett zu bohren. Wir wollen mit aller Kraft in die Gruppenphase“, macht Kessler klar.

Problem: Während der FC in Frankfurt starke 119 Kilometer abspulte und die Liga-Lauftabelle mit insgesamt 353 Kilometern anführt, hat der ungarische Verband Fehérvárs Spiel extra verlegt – damit der Europapokal-Teilnehmer am Wochenende relaxen kann (EXPRESS.de berichtete). Ein deutlicher Vorteil für das Team von Michael Boris (47).

Steffen Baumgart dagegen sagt über das Frankfurt-Spiel: „Ich wusste gar nicht, wen ich zuerst runternehmen sollte. Die Jungs gehen im Moment über Grenzen.“ Am Montag gab der FC-Coach seiner Mannschaft frei zum Regenerieren. Vor dem Euro-Trip bleibt ihm nur eine Einheit am Geißbockheim (Dienstagvormittag).

Köln zu platt für die Playoffs? Die Liga-Auftritte geben Auftrieb! Abwehrboss Timo Hübers (26) kämpferisch: „Wir regenerieren jetzt und versuchen, möglichst viel Kraft mit nach Ungarn zu nehmen. Wir haben da noch eine Rechnung offen und ich glaube, das setzt Kräfte frei.“ Damit Kölns Euro-Abenteuer nicht schon nach zwei Spielen endet!

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