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Nach erster Pleite in Gelb Beim FC herrscht weiter Alarmstufe Rot – Modeste tragisch

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Anthony Modeste verschoss beim Stand von 0:3 einen Strafstoß für den 1. FC Köln gegen Hoffenheim.

Sinsheim – Schluss mit der Erfolgsserie in Gelb – beim 1. FC Köln herrscht weiter Alarmstufe Rot! Das 0:3 bei der TSG Hoffenheim war die erste Pleite in den bunten Ausweichtrikots (nach 1:0 in Mainz & 0:0 in Leipzig) und bereits die neunte Niederlage am 18. Spieltag.

  • 1. FC Köln verliert Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim deutlich
  • Der FC verpasst damit den Sprung auf Platz 14 und bleibt auf dem Relegationsplatz
  • Trainer Markus Gisdol steht gegen Arminia Bielefeld erneut unter Druck

Statt die Kraichgauer mit in den Abstiegsstrudel zu ziehen, ist die Mannschaft von Sebastian Hoeneß (38) nun schon sieben Punkte entwischt. Der FC ließ die große Chance zum Sprung auf Platz 14 liegen, bleibt auf dem Relegationsrang kleben – und hat nur noch fünf Punkte Vorsprung auf den Vorletzten Mainz!

1. FC Köln erlebt schlimmen Start in Hoffenheim

Alles zum Thema Anthony Modeste

Nach den brutal wichtigen vier Punkten gegen Hertha BSC und Schalke 04 forderte Markus Gisdol (51) seine Jungs auf, erneut „scharf zu sein“ auf die nächsten Zähler. Der FC hatte sich so viel vorgenommen für das nächste Sechs-Punkte-Spiel

Doch dann folgte mal wieder ein ganz schlimmer Start, vor allem für Youngster Sava Cestic (19): Der Abwehrmann, der schon auf Schalke bedenklich wackelte, blockte im Strafraum einen Schuss von Hoffenheims Bebou mit der ausgestreckten Hand (6.).

Den folgenden Elfer verwandelte TSG-Sturmstar Andrej Kramaric wie schon im Hinspiel bombensicher. Damals am ersten Spieltag hatte der Kroate sogar einen Dreierpack im Rhein-Energie-Stadion geschnürt.

Markus Gisdol tauscht beim 1. FC Köln nach einer halben Stunde doppelt

Nach nicht mal 30 Minuten bekam der FC die nächste kalte Dusche. Nach einer Ecke köpfte der völlig indisponierte Cestic den Ball in die Mitte, genau vor die Füße von Gacinovic. Dessen Schuss leitete Baumgartner am Fünfer sehenswert mit der Hacke zum 2:0 ins Tor (28.). Ganz bitter für den FC und Gisdol!

Der FC-Trainer hatte damit genug gesehen und wechselte nach nur einer halben Stunde doppelt aus. Jorge Meré und Schalke-Held Jan Thielmann kamen für die beiden Totalausfälle Cestic und Ehizibue.

Offensiv wurde beim FC zum wiederholten Male deutlich, dass ein echter Torjäger fehlt. Der zunächst erneut als Not-Stürmer aufgestellte Marius Wolf brachte es in der 34. Minute nicht fertig, den Ball aus drei Metern (!) über die Linie zu drücken.

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Marius Wolf vom 1. FC Köln scheiterte aus kürzester Distanz an Oliver Baumann.

Bei seinem Pfosten-Kopfball in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit kam dann auch noch Pech dazu. 

Anthony Modeste verursacht zweiten Elfer des Abends

Umso ärgerlicher, weil der FC im Vergleich zu den vergangenen Wochen eigentlich eine spielerisch ordentliche Partie ablieferte. Der Unterschied: Gegner Hoffenheim war an diesem Abend gnadenlos effektiv!

Gisdol versuchte in Hälfte zwei, noch mal alles nach vorne zu werfen, brachte nach einer Stunde Anthony Modeste. Dann wurde es tragisch! Denn der Franzose sorgte zunächst nicht im gegnerischen Strafraum für Gefahr, sondern im eigenen. Nach einer Ecke senste Tony Gegenspieler Baumgartner um und verschuldete damit den zweiten Strafstoß des Abends. Kramaric ließ Horn erneut keine Chance und erhöhte auf 3:0 (75.).

Es war bereits der achte Elfmeter, den der FC in dieser Saison gegen sich gepfiffen bekam – der Höchstwert der Liga!

Anthony Modeste wird zur tragischen Figur beim 1. FC Köln

In der 78. Minute wurde es für Modeste noch bitterer: Nach einem Foul an Wolf vergab der Stürmer den Anschlusstreffer vom Punkt. Einen Elfer verschuldet, einen verschossenen – ein Abend zum Vergessen für das Kölner Sorgenkind.

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Anthony Modeste steht die Enttäuschung nach dem verschossenen Elfmeter ins Gesicht geschrieben. Die Hoffenheimer feiern Torhüter Oliver Baumann.

Dominick Drexler war nach Schlusspfiff enttäuscht: „Das tut sehr weh, dass wir am Ende der englischen Woche durch drei Standards verlieren. Wir haben die Tore hergeschenkt.“

Marius Wolf und Dominick Drexler enttäuscht

Marius Wolf schimpfte: „Wir haben zu dumm verteidigt.“

Der FC muss sich jetzt schnell schütteln. Coach Gisdol steht gegen den Tabellennachbarn Arminia Bielefeld (Sonntag, 15.30 Uhr) schon wieder gehörig unter Druck!

Wolf: „Das Spiel ist extrem wichtig. Jeder weiß, worum es geht. Wir müssen das Spiel nach vorne suchen und die Fehler abstellen. Und dann müssen wir gewinnen.“ Sonst verliert der FC den Anschluss ans rettende Ufer!

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