Befürchtungen wahr geworden Bombe im Kölner Süden aufgegraben

Vor 25.000 Fans gegen Bochum FC-Geschäftsführer Wehrle: „Wir spüren eine gewisse Euphorie“

Express-Reporter Basti Ebel war beim ersten FC-Heimspiel im Rhein-Energie-Stadion mit Zuschauern am 15. August 2021. Foto: Bastian Ebel

Endlich wieder Fans in der Südkurve im Kölner Rhein-Energie-Stadion, wie hier beim Spiel gegen Hertha am 15. August 2021.

Der 1. FC Köln feierte mit 16.500 Zuschauern im ersten Heimspiel gegen Hertha BSC einen 3:1-Sieg. Bei der zweiten Heimpartie gegen den VfL Bochum am Samstag dürfen sogar 25.000 Fans ins Rhein-Energie-Stadion.

Köln. Das zweite Heimspiel der Saison steht an und während andere Klubs Probleme haben, selbst die reduzierten Tickets im Vorgriff auf die Spiele loszuwerden, ist die Nachfrage beim 1. FC Köln nach wie vor hoch.

Die 25.000 Karten, die der FC laut neuer Corona-Schutzverordnung für das Spiel verkaufen durfte, waren schnell weg. Der VfL Bochum, Gegner am Samstag, 28. August 2021 (15.30 Uhr, live auf Sky) im Rhein-Energie-Stadion, hat davon 1250 Karten an Gäste-Anhänger verkaufen können.

Alexander Wehrle: „Wir spüren eine gewisse Euphorie“

Lediglich 20 Minuten dauerte es und dann waren die Tickets im freien Mitgliederverkauf vergriffen, nachdem die Dauerkarten-Inhaber den Erstzugriff hatten. „Wir spüren nach dem guten Saisonstart schon eine gewisse Euphorie im Umfeld“, sagt Geschäftsführer Alexander Wehrle (46). Die hat natürlich auch mit dem begeisternden Offensiv-Fußball zu tun, den die Mannschaft von Chef-Trainer Steffen Baumgart (49) in den ersten Spielen zeigte.

Wie ein trockener Schwamm, der zum ersten Mal seit zwei Jahren wieder Wasser bekommt, habe man sich gefühlt, schilderte Dauerkarten-Inhaber Jens A. (52) seine Gefühle beim ersten Spiel gegen Hertha BSC. Dass der FC beim 3:1 einen Rückstand umdrehen konnte und am Ende als Sieger vom Platz ging, tat natürlich sein Übriges.

1. FC Köln hofft dank 2G-Regelung auf volles Stadion

Auf ein ähnlich tolles Erlebnis hoffen die FC-Fans beim Schlagabtausch mit dem Bundesliga-Aufsteiger VfL Bochum. Noch ein Sieg und der Auftakt in die Saison wäre perfekt. Mehr Zuschauer dürften angesichts des Infektionsgeschehens fürs Erste illusorisch sein.

Finanzchef Alexander Wehrle: „Da wir lediglich mit 16.500 Zuschauern kalkuliert haben, hilft uns auch die halbe Auslastung erst einmal weiter. Wir hoffen natürlich schnellstmöglich, mit unserem 2G-Modell auf ein volles Stadion.“

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.