Timo Horn bleibt Nummer eins Aber im Pokal lässt Baumgart Schwäbe ins FC-Tor

1. FC Köln, Training, von links: Marvin Schwäbe, Timo Horn (1. FC Köln), 05.08.2021, Bild: Herbert Bucco

Timo Horn (r.) ist die Nummer eins, Marvin Schwäbe darf im Pokal am Sonntag, 8. August, in Jena ran.

Der 1. FC Köln geht mit Marvin Schwäbe im Tor ins Erstrunden-Duell des DFB-Pokals bei Carl Zeiss Jena. Timo Horn aber bleibt die klare Nummer eins, wird in der Bundesliga im FC-Kasten stehen. Die Hierarchie wurde von Trainer Steffen Baumgart nun öffentlich festgezurrt.

Köln. Die Torwartentscheidung ist gefallen! Timo Horn (28) bleibt die „klare Nummer eins“ von Trainer Steffen Baumgart (49) – aber im Pokal spielt ein anderer. „Da habe ich mich für Marvin Schwäbe entschieden“, erklärte der Coach vor dem DFB-Pokalspiel des 1. FC Köln am Sonntag (8. August, 15.30 Uhr/Sky) bei Regionalligist Carl Zeiss Jena.

1. FC Köln: Timo Horn bleibt „klare Nummer eins!“

In der Pressekonferenz vor dem Pokalspiel erläuterte Baumgart seine Entscheidung, dem 26-jährigen Schwäbe im Pokal Spielpraxis zu verschaffen: „Ich finde, dass Marvin das sehr gut macht. Dass die Zusammenarbeit in der Gruppe sehr gut ist. Marvin hat sehr gut gearbeitet und da geht es dann auch darum, auf Leistung zu reagieren. Marvin hat das umgesetzt, was wir von ihm verlangt haben.“

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Seinen Status aber schreibt der Trainer fest: Er reiht sich hinter Stammkeeper Horn ein. „Er ist der Herausforderer. Es gibt eine große Harmonie im Team, die wichtig ist, um sich weiterzuentwickeln. Das haben alle Torhüter gemacht. Es gibt jetzt keinen Stand: Er ist so dicht dran oder nicht. Es gibt ne klare Nummer eins, das ist Timo und eine klare Nummer zwei, das ist Marvin. Und mit Jonas Urbig, der ja noch 17 ist, eine klare Nummer drei. Das ist eine interessante Torwartkonstellation, die den Trainer sehr glücklich macht.“

Steffen Baumgart: „Im Tor im Gesamtpaket gut aufgestellt“

Schon beim SC Paderborn hatte Baumgart immer wieder im Pokal auf den Ersatzkeeper gesetzt. Doch die Ausgangslage beim FC sei noch einmal eine andere, erläutert der Fußballlehrer: „Die Situation ist nicht so mit Paderborn zu vergleichen, denn du hast mit Timo einen Torwart, der schon lange im Verein ist, der vielleicht aber in der Lage ist, leistungsmäßig noch mal einen Schritt zu machen. Marvin haben wir dazugeholt, um ein anderes Konkurrenzverhalten reinzukriegen."

Das scheint gelungen zu sein. Baumgart ist jedenfalls zufrieden. „Beide sind sehr unterschiedliche Torhüter, im Gesamtpaket sind wir mit allen Torhütern, mit allen Stärken und allen Schwächen sehr gut aufgestellt. Ich glaube, dass es wichtig ist, dass jeder das Gefühl hat, dazuzugehören. Und weil wir in zwei Wettbewerben sind, haben wir die Möglichkeit dazu. Das können wir, weil die Leistung stimmt – und deswegen machen wir es!“

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