Dritter FC-Boss im Anflug Köln holt Wehrle-Nachfolger – Wolf freut sich auf „große Expertise“

Markus Rejek (l.) gemeinsam mit Bielefeld Sportdirektor Samir Arabi, hier am 28. Juni 2021.

Markus Rejek (l.) gemeinsam mit Bielefelds Sportdirektor Samir Arabi, hier am 28. Juni 2021.

Arminia Bielefelds Markus Rejek wird der dritte Geschäftsführer des 1. FC Köln. Er übernimmt die Aufgaben, die ursprünglich Alexander Wehrle zugedacht waren. Das sagt Präsident Werner Wolf.

Der nächste Köln-Boss ist im Anflug!

Arminia Bielefelds Markus Rejek (53) wechselt ans Geißbockheim, komplettiert zum Jahresende die FC-Geschäftsführung. Gemeinsam mit Philipp Türoff (45) und Christian Keller (43) soll er den Europapokal-Teilnehmer in eine stabile Zukunft ohne Absturzsorgen lenken.

FC-Präsident Werner Wolf (65): „Mit Markus Rejek holen wir einen bundesliga-erfahrenen Manager mit großer Expertise im Marketing & Vertrieb eines Fußballclubs in die Geschäftsführung. Wir sind sicher, dass er sich im Team mit Christian Keller und Philipp Türoff perfekt ergänzen wird.“

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Markus Rejek „spätestens zum 1. Dezember“ beim 1. FC Köln

Rejek selbst erklärt: „Für mich ist der Wechsel nach Köln zu einem Club mit einer so langen Bundesliga-Historie und seinen 116.000 Mitgliedern eine spannende Herausforderung, auf die ich mich sehr freue.“

Seinen neuen FC-Posten wird er „spätestens zum 1. Dezember“ antreten, wie es heißt. Zuvor will Rejek nach Bielefelds Abstieg für einen sauberen Übergang auf der Alm sorgen, sagt: „Wer mich kennt, der weiß, dass ich bis zum letzten Tag für Arminia Vollgas geben werde.“

Sein offizieller FC-Titel: „Geschäftsführer Marketing & Vertrieb“. Er soll jene Aufgabenfelder übernehmen, die der Vorstand eigentlich mal dem zum VfB Stuttgart abgewanderten Alexander Wehrle (47) zugedacht hatte. Derweil verantwortet Türoff (seit Januar) die Finanzen, Keller (seit April) den Sport.

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Markus Rejek: Über BVB, 1860 München und Bielefeld nach Köln

Wer ist der neue Köln-Manager? Rejek wurde in Mülheim an der Ruhr geboren, arbeitete von 2010 bis 2014 als Marketingchef bei Borussia Dortmund – damals entstand der BVB-Slogan „Echte Liebe“. Anschließend wechselte der Noch-Bielefelder als kaufmännischer Geschäftsführer zu 1860 München (bis 2016), 2017 schließlich in selber Funktion zur Arminia.

Mit Rejek ist die Neu-Strukturierung der FC-Chefetage abgeschlossen. Warum künftig drei statt wie bisher zwei Männer an der Spitze stehen, hatte Präsident Wolf bereits im Zuge der Türoff-Verpflichtung erklärt: „Die Anforderungen und Aufgabenbereiche in einem Profi-Fußballclub haben sich in den vergangenen Jahren enorm entwickelt, genauso beim FC. Um weiterhin auf höchstem Niveau konkurrenzfähig zu bleiben, haben wir deshalb den FC-Matchplan entwickelt. Unsere Strategie muss mit Leben gefüllt und umgesetzt werden – aus diesem Grund haben wir uns dazu entschlossen, die Geschäftsführung zu erweitern und auf starke und kluge Köpfe mit nachgewiesener Managementkompetenz auf Top-Niveau zu setzen.“

Für Wolfs Präsidium war die Boss-Suche ein echtes Mammut-Projekt. Nach der Entlassung von Horst Heldt (52) im Mai 2021 ging es zunächst mal auf Sportchef-Fahndung, parallel lief die Suche nach einem neuen Finanzexperten an. Und nachdem Wehrles Stuttgart-Wechsel in trockenen Tüchern war, folgte Runde drei. Jetzt ist die Geschäftsführung komplett!

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