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Europa-Party hat Folgen DFB kündigt Ermittlungen beim 1. FC Köln an – das sagt Christian Keller

Die Fans des 1. FC Köln stürmen den Platz.

Die Fans des 1. FC Köln stürmten nach dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg am 7. Mai 2022 den Platz.

Die Europa-Feier des 1. FC Köln und die Aufstiegs-Party des FC Schalke 04 könnten Folgen haben. Der DFB ermittelt nach den Platzstürmen.

Die Platzstürme der Fans des 1. FC Köln und FC Schalke 04 haben für beide Klubs höchstwahrscheinlich Konsequenzen.

Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat nach den Vorfällen vom Samstag (7. Mai 2022) in der 1. und 2. Bundesliga die Ermittlungen aufgenommen, wie ein DFB-Sprecher am Montag (9. Mai) bestätigte. Die Vereine wurden zu Stellungnahmen aufgefordert.

Sowohl beim Aufstieg der Schalker in die Bundesliga als auch bei Kölns Europapokal-Party stürmten Tausende Fans den Platz, sicherten sich in erster Euphorie Stücke des Rasens und der Tornetze. Beim mindestens für die Conference League qualifizierten FC wurde nach der 0:1-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg sogar die riesige Anstoßkreis-Flagge entwendet.

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Rasen im Rhein-Energie-Stadion kann gerettet werden

Immerhin ist der Rasen im Rhein-Energie-Stadion laut der Kölner Sportstätten nicht derart beschädigt, dass er komplett ausgetauscht werden muss – was rund 120.000 Euro kosten würde. Bis zum Pokalfinale der Frauen am 28. Mai bleibt genug Zeit, um die herausgerissenen Stellen zu ersetzen. Und: Ernstere Verletzungen gab es weder unter den Fans noch beim Sicherheitspersonal.

Sportboss Christian Keller (43) sagt: „Die Euphorie und die Begeisterung der FC-Fans über die unerwartete Tabellensituation nach dem letzten Heimspiel hat sich am Samstag trotz aller Appelle Bahn gebrochen. Nach sportlich sehr schweren Zeiten haben wir ein gewisses Verständnis dafür. Unsere Aufgabe war es, die Energie so zu kanalisieren, dass es friedlich bleibt. Das haben wir erreicht. Insgesamt haben unsere Anhänger den Wunsch der Mannschaft respektiert, dass sie sich sportlich auf die wichtige letzte Bundesliga-Woche konzentrieren können.“

Sollte der Kontrollausschuss eine Geldstrafe gegen den FC aussprechen, dürfte sich diese im fünfstelligen Bereich bewegen. Beispielsweise wurde Fortuna Düsseldorf nach dem Aufstieg 2018 zu 57.000 Euro verurteilt – wobei damit neben einem Platzsturm auch noch Pyro-Vergehen aus zwei weiteren Partien bestraft wurden.

Die Geschäftsführer der Geißböcke hatten die Zuschauerinnen und Zuschauer vorab gebeten, auf den Rängen zu bleiben. „Solche Szenen bergen auch immer die Gefahr von Unfällen und gesundheitlichen Schäden bei Fans und Spielern. 2017 entstanden durch die Flutung des Innenraums Sachschäden in sechsstelliger Höhe bei uns und bei zahlreichen Dienstleistern. In der angespannten wirtschaftlichen Lage für alle wäre es im Sinne aller Beteiligten, dass sich dies nicht wiederholt“, hatte Philipp Türoff (45) erklärt.

Seine Worte waren genauso vergebens wie die Lautsprecher-Durchsagen im Stadion und die hochgezogenen Sicherheitszäune. Bereits kurz vor Abpfiff kletterten die ersten Anhänger aus der Südkurve auf den Rasen, mit Spielende gab es dann kein Halten mehr.  (dpa/mze)

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