FC-Abgang zum Saisonende? Zweitliga-Absteiger baggert an Kölns Talente-Chef

Matthias Heidrich im Trainingslager in Donaueschingen.

Matthias Heidrich (hier am 26. August 2020 im Trainingslager in Donaueschingen) hat das Interesse von Erzgebirge Aue geweckt.

Dem 1. FC Köln droht der Verlust eines NLZ-Leiters: Zweitliga-Absteiger Erzgebirge Aue baggert an Matthias Heidrich. Präsident Helge Leonhardt bietet ihm einen Job bei den Profis an.

Es deutet sich ein überraschender Wechsel an der Spitze des FC-Nachwuchsleistungszentrums an.

Leiter Matthias Heidrich (44) steht vor einem Wechsel zu Zweitliga-Absteiger Erzgebirge Aue. Bei seinem Ex-Klub – Heidrich spielte zwischen 2000 und 2005 für die Veilchen – soll er Kaderplaner der Profis werden.

Aue-Präsident Helge Leonhardt (63) bestätigte am Rande der 0:3-Niederlage gegen Werder Bremen am Sonntag (8. Mai 2022) das Interesse am Kölner NLZ-Chef. Der Mäzen plant nach dem bitteren Abstieg den kompletten Neuaufbau im Erzgebirge. Dabei soll Heidrich, der den Verein und das Umfeld kennt, helfen.

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Matthias Heidrich reizt der Job bei Erzgebirge Aue

Nach EXPRESS.de-Informationen ist zwar noch keine endgültige Entscheidung getroffen, Heidrichs Tendenz gehe allerdings in Richtung Neustart in Liga drei. Dort soll er dann einen schlagkräftigen Kader für eine möglichst schnelle Rückkehr in die 2. Bundesliga zusammenstellen. Der FC würde seinem langjährigen Leiter – Heidrich ist seit mittlerweile vier Jahren im Amt – wohl keine Steine in den Weg legen.

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Zuletzt soll es ohnehin verschiedene Auffassungen über die künftige Ausrichtung des Nachwuchsleistungszentrums gegeben haben. Carsten Schiel (50) bliebe aber wohl nicht alleiniger Leiter. Man wolle auch in Zukunft auf eine Doppelspitze setzen, heißt es aus dem Geißbockheim.

Ob es eine interne Lösung wird oder von extern jemand dazu kommt, darüber will man sich Gedanken machen, wenn Heidrich seine Entscheidung getroffen hat. Alle Parteien wollen zeitnah Klarheit in der Sache haben.

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