FC-Wunschzettel Auf diesen Positionen sucht Keller nach Transfers – welcher Profi das Vorbild ist

Christian Keller beim Interview am Geißbockheim.

Christian Keller (hier am 18. Mai 2022) steht ein schwieriger Transfer-Sommer beim 1. FC Köln bevor.

Christian Keller steht ein schwieriger Transfer-Sommer bevor. Der 1. FC Köln hat keine Kohle für Neuzugänge, braucht aber Verstärkungen für die Euro-Saison. Auf welchen Positionen?

Während sich die Spieler des 1. FC Köln nach dem Europapokal-Einzug in den wohlverdienten Urlaub verabschiedet haben, geht die Arbeit für Christian Keller (43) erst so richtig los! EXPRESS.de erklärt, wo der neue Sportchef nach Verstärkungen sucht. Das ist Kellers erster FC-Wunschzettel.

Keller und sein Team basteln trotz leerer Kasse an einer schlagkräftigen Truppe. Mit Flügelflitzer Linton Maina (22) und Mittelfeldkämpfer Denis Huseinbasic (20) hat der FC bereits zwei Transfers eingetütet, auch wenn der neue Mann aus Offenbach noch nicht bestätigt ist. Das soll aber erst der Anfang sein – Keller fahndet nach weiteren Verpflichtungen.

Ein Transfer-Ziel ist ein verlässlicher Backup für Kapitän Jonas Hector (31). „Wir suchen einen zweiten Linksverteidiger neben Jonas, nachdem uns Jannes Horn verlassen hat. Dieser Spieler soll im Idealfall aber nicht nur diese Position, sondern auch linker Innenverteidiger spielen können“, beschreibt Keller gegenüber EXPRESS.de die Anforderungen.

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Christian Keller sucht mehr Tempo auf den Außen des 1. FC Köln

Da der FC-Sportboss den Kader trotz einer möglichen Qualifikation für die Conference-League-Gruppenphase nicht aufblasen will, setzt er auf „Positions-Flexibilität“. Die soll auch ein zweiter schneller Außen neben Maina mitbringen. „Ein Spieler für Links- beziehungsweise Rechtsaußen, der zusätzlich auch in der Lage sein soll, zweiter Stürmer zu spielen“, sagt Christian Keller.

Dem neuen Geschäftsführer ist nicht entgangen, dass dem FC vor allem auf den Außen in der abgelaufenen Saison das Tempo fehlte. Er konkretisiert: „Wir brauchen schnelle Leute, die um Tony herum spielen können.“

Die dritte Baustelle, die Keller ausgemacht hat, ist die Sturmspitze. Der FC sucht einen Mann, der für „acht bis zwölf Tore“ gut ist. „Wir wollen einen Angreifer, der ein ähnliches Profil hat wie Anthony Modeste. Typ Strafraum-Stürmer, groß, wuchtig und mit der Fähigkeit, Bälle festzumachen.“

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Christian Keller: „Daher wird die Suche eine große Herausforderung“

Durch den bevorstehenden BVB-Wechsel von Salih Özcan (24) dürfte mit der Sechs eine weitere Position dazukommen. Ob der FC nennenswerte Ablösen zahlen kann, hängt – trotz der Özcan-Millionen (rund sechs) – maßgeblich davon ab, wie es auf der Abgaben-Seite aussieht.

Bei allen Transfers sind Gespür, Fantasie und Verhandlungsgeschick gefragt. „Ich weiß natürlich, dass vor allem Offensivspieler Geld kosten. Daher wird die Suche eine große Herausforderung“, so Keller, der ein Transfer-Plus im zweistelligen Millionen-Bereich erwirtschaften soll und den Profi-Etat um 20 Prozent senken muss.

Seine Strategie: „Wir werden uns als Entwicklungsklub positionieren müssen. Das heißt: Wir holen Spieler, die das Potenzial für die Bundesliga haben, diese Qualität aber noch nicht konstant nachweisen konnten.“

„Ein echt gutes Beispiel“ ist für ihn Timo Hübers (25), der vor einem Jahr ablösefrei von Hannover 96 kam und zum Leistungsträger reifte. Keller weiß: „Die Verpflichtungen, die wir tätigen, werden in der riesigen FC-Fanlandschaft wahrscheinlich nicht für Begeisterungsstürme sorgen.“ Doch dieser Weg ist alternativlos!

Schon Trainer Steffen Baumgart (50) hatte im EXPRESS.de-Interview erklärt: „Wir fischen diesen Sommer nicht in den Star-Becken. Wir fischen in den Becken, wo wir glauben, dass sich Jungs verstecken, aus denen wir mehr herausholen können.“ Eine seiner Spezialitäten.

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