Elfer-Drama um FC-Star Gisdol hat Mitleid mit Modeste: „Macht schwierige Phase durch“

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Anthony Modeste steht die Enttäuschung nach dem verschossenen Elfmeter ins Gesicht geschrieben. Die Hoffenheimer feiern Torhüter Oliver Baumann.

Sinsheim – Anthony Modestes (32) Situation beim 1. FC Köln wird immer tragischer! Bei der 0:3-Niederlage gegen seinen Ex-Klub Hoffenheim – der Franzose erzielte für die TSG von 2013 bis 2015 19 Tore in 55 Bundesliga-Spielen – erlebte er einen Abend zum Vergessen.

  • Anthony Modeste wird in Hoffenheim zum Elfer-Depp
  • 1. FC Köln bleibt nach Niederlage in Hoffenheim auf dem Relegationsplatz hängen
  • Markus Gisdol nimmt Anthony Modeste in Schutz

Modeste wird zum doppelten Elfer-Depp!

Tony gelang am Sonntagabend (24. Januar) erst als zweitem Spieler der Liga-Historie das zweifelhafte „Kunststück“, in einem Spiel hinten einen Strafstoß zu verschulden und vorne selbst zu verschießen.

Anthony Modeste erlebt bitteren Abend bei Pleite des 1. FC Köln in Hoffenheim

Nachdem er in der 74. Minute Gegenspieler Baumgartner im eigenen Sechzehner umgesenst hatte, scheiterte er nur vier Minuten später vom Punkt an Hoffenheim-Keeper Oliver Baumann (30).

„Den hat Tony eigentlich gar nicht schlecht geschossen“, sagte Teamkollege Dominick Drexler (30) aufmunternd.

Es war dennoch ein echtes Elfer-Drama, das Modeste in Sinsheim erlebte. Und der Stürmer ist ohnehin schon verunsichert!

1. FC Köln: Markus Gisdol muss Anthony Modeste trösten

Trainer Markus Gisdol (51) suchte direkt nach Schlusspfiff das Gespräch mit seinem geknickten Schützling. „Wir gewinnen zusammen und wir verlieren zusammen. Es macht keinen Sinn, einzelne Spieler zu benennen. Er ist sehr enttäuscht und traurig“, sagte der FC-Chefcoach anschließend.

Modeste steckt in einem tiefen Loch. Nach langwierigen Verletzungen zu Beginn der Saison (Knie-und Bandscheiben-Probleme) kommt er einfach nicht auf die Beine. Dem sensiblen Angreifer fehlt ein Erfolgserlebnis, seinen letzten Liga-Treffer erzielte er am 7. Juni 2020 in Augsburg.

In dieser Saison durfte Tony lediglich beim Pokalsieg gegen Osnabrück kurz vor Weihnachten jubeln – in der Liga herrscht seit 223 Tagen Flaute.

Anthony Modeste erlebt beim 1. FC Köln schwere Zeit

Das nagt gewaltig an Modestes Selbstbewusstsein, und jetzt muss er zu allem Überfluss auch noch das Elfer-Drama von Hoffenheim verkraften.

„Er macht eine schwierige Phase durch. Es ist nicht glücklich gelaufen für ihn. Es geht jetzt darum, ihn aufzubauen“, sagt Gisdol, der seinen Glücklos-Stürmer nicht fallen lässt: „Es werden auch wieder bessere Tage für ihn kommen. Tony strengt sich an, er arbeitet und gibt Gas.“

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FC-Trainer Markus Gisdol am Sonntagabend in Hoffenheim

Der FC-Trainer hatte schon vor dem Hertha-Spiel versucht, den Helden von 2017 aus der Schusslinie zu nehmen: „Der Junge tut mir leid. Lasst ihn mal in Ruhe.“

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Doch Köln könnte einen Modeste in Topform so dringend wie noch nie gebrauchen. Auch in Hoffenheim wurde wieder deutlich, dass dem FC ein echter Goalgetter fehlt!

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