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„Grill den Henssler” Weltmeister von 2014 über Klopp: „Wenn der geschrien hat”

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Am Sonntagabend (25.10.) ließ Juror Reiner Calmund bei „Grill den Henssler“ auf Vox kein gutes Haar an seinen Jury-Kollegen. 

Köln – „Grill den Henssler" ist zurück aus der Sommerpause. VOX setzt weiter auf das Erfolgsrezept und lässt den schnippisch-sabbelnden, sich selbst abfeiernden TV-Koch gegen prominente Gäste kochen.

Henssler und Moderatorin Laura Wontorra freuten sich zum Auftakt besonders, dass nach coronabedingter Pause erstmals wieder vor Publikum gekocht werden durfte.

Die Staffel (sonntags 20.15 Uhr bei VOX oder auf TVNOW) wurde Anfang September aufgezeichnet – wie der Sender erklärt, „unter Berücksichtigung strenger Hygienevorschriften“.

„Grill den Henssler“: Steffen Henssler wieder in rosa Glücks-Kochjacke

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Dennoch gewöhnungsbedürftig, wenn man vor dem Eindruck explodierender Corona-Zahlen sieht, wie dicht die Zuschauer damals ohne Masken dicht nebeneinander saßen und johlten.

Henssler hatte jedoch ganz andere Sorgen: „Ich hab' 'nen Ständer!", rief er gewohnt prollig und grinste, als das Publikum ihn mit frenetischem Applaus in seiner rosa-farbenen „Glücks-Kochjacke“ begrüßte.

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Am Sonntagabend (25.10.) traten bei „Grill den Henssler“ auf Vox Joey Heindle, Charlotte Würdig und Roman Weidenfeller gegen den Henssler an. 

Ihm gegenüber standen diese Promis: Ex-Dschungelkönig und DSDS-Teilnehmer Joey Heindle, der Fußballweltmeister von 2014, Torwart Roman Weidenfeller, und als einzige Wiederholungstäterin: Moderatorin Charlotte Würdig. Der Gastcoach war ebenfalls ein guter, alter Bekannter: Christian Lohse.

„Grill den Henssler“: Promis geraten bei Improgang an ihre Grenzen

Henssler lästerte über dessen Jeans- und T-Shirt-Outfit: „Wo hast du das denn her? Ebay-Kleinanzeigen?“ Später stichelte er, er würde einen Teil seines bereits gewonnenen Geldes „dafür spenden, dass sich der Lohse mal vernünftige Klamotten kauft“.

Schon im Improgang gerieten die Promis an ihre Grenzen: Aus Hühnerfilet, Salzstangen und grünem Apfel sollten sie in zehn Minuten etwas annähernd Essbares herstellen. Weidenfeller musste sich konzentrieren: „Nicht gleich bei der ersten Aufgabe in den Finger schneiden!“, beschwor sich der Ex-Torhüter.

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Am Sonntagabend (25.10.) trat TV-Koch Steffen Henssler bei „Grill den Henssler“ auf Vox wieder in seiner bekannten rosafarbenen Glücks-Kochjacke an. 

Joey Heindle nahm direkt die Küchenschublade auseinander, bekam die Herdplatte nicht an und suchte verzweifelt nach Tellern zum Anrichten. Weil der Sender bei den Tellern geschusselt hatte, gab es für die Promis noch mal 15 Sekunden Zusatzzeit.

„Grill den Henssler“: Schweizer Nationalgericht stellt Henssler vor Fragen

Viel half das nicht. Christian Rach: „Das Ganze ist nicht wiederzuerkennen, da wurde sehr rumgematscht beim Versuch, irgendwas zu machen.“ Auch bei Mirja Boes und Reiner Calmund punktete Henssler und entschied den Improgang für sich.

Bei der Vorspeise brachte der Wahl-Schweizer Joey Heindle ein typisches Nationalgericht aus Graubünden: Capuns – gefüllte Mangoldpäckchen. „Joey ist ein richtiger Dreckssack, mit so einem Gericht hier anzukommen“, schimpfte Steffen Henssler, der keinen blassen Schimmer hatte, woran er war.

Doch auch Joey hatte so seine Probleme: „Ich muss da jetzt zwei Eier reineiern“, sagte er und werkelte hektisch in der Küche herum. Vor zehn Jahren hatte der Sänger Beikoch gelernt, erklärte Wontorra. Viel zu lange her, ächzte Joey.

Steffen Henssler Variante kommt bei Juroren bestens an 

Währenddessen guckte Henssler sich ab, wie die Füllung der Mangoldpäckchen hergestellt wird: mit Spätzle-Teig. Den immer hektischer agierenden Heindle piesackte der TV-Koch mit Sprüchen: „Joey, das wird nix mehr! Nur noch neun Minuten und noch nix gefüllt!“

Fertig wurden dieses Mal beide in der Zeit. Die Begeisterung der Jury hielt sich jedoch in Grenzen: Mirja Boes: „Mangold – es gibt ihn eben, er ist halt da.“ An Hensslers Variante lobte sie die „schöne Schlotzigkeit“.

Christian Rach kannte als Einziger die Herkunft von Capuns und zollte Henssler Respekt, der das Gericht zum ersten Mal gekocht hatte – und das laut Jurymeinung sogar besser als Joey Heindle.

„Grill den Henssler“: Kochcoach verzweifelt an Fußballprofi Roman Weidenfeller

Die nächste Fast-Premiere folgte auf dem Fuße: Kalbsgeschnetzeltes mit Paprika und Kroketten standen als Hauptgericht auf dem Menü. „Ich habe in meinem Leben vielleicht ein Mal Kalbsgeschnetzeltes gekocht, das ist nicht meine Küche“, so Henssler.

Auch Kroketten habe er „das letzte Mal in der Lehre gemacht“, erklärte der Profi-Koch. Auf der Gegenseite überraschte ein im Vergleich zu Heindle tiefenentspannter Roman Weidenfeller mit der Info, er sei „eher so der Griller“, aber bereite sich zum Frühstück „auch schon mal ein Ei“.

Der Fußballweltmeister von 2014 ließ sich bei seiner Premiere bei einer Unterhaltungsshow nicht aus der Ruhe bringen und unterhielt sich launig mit Moderatorin und Sky-Kollegin Laura Wontorra.

„Grill den Henssler“: Jury-Zoff um „blöde Kroketten“ und einen „Eishockeypuck“

Am Spielfeldrand verzweifelte derweil Gastcoach Christian Lohse, der von beiden größtenteils ignoriert wurde („Roman, stell' den Topf bitte auf die Herdplatte, du bringst mich zum Wahnsinn!“).

Ob er denn so einen harschen Ton nicht gewohnt sei, wollte Wontorra nach dem Rüffler von Lohse wissen. „Was meinst du, wie ich gesprungen bin, wenn der Klopp in der Kabine oder auf dem Platz geschrien hat“, sagte der und lachte.

Während Calli von beiden Kalbsspitzen „begeistert" war, mäkelten sowohl Mirja Boes als auch Christian Rach vor allem an den Kroketten herum. „Die Kroketten waren unfluffig, so eine gallertartige Masse“, kritisierte die Comedienne.

„Grill den Henssler“: Steffen Henssler holt sich den Sieg des Abends

Rach: „Aus den Kroketten könnte man eine Ziehharmonika machen.“ Da platzte Calli der Kragen: Er äffte seinen Jury-Kollegen Rach nach: „Jetzt kommt dat Ekelpaket!“ Wie man denn bei so leckerem Fleisch sich auf die „diese blöden Kroketten“ kaprizieren müsse!

Als es auch für das Dessert von Charlotte Würdig, einen Karottenkuchen mit Orangen- und Vanille-Frosting, kaum Punkte, dafür viel Häme gab (Rach: „Diskusscheibe“, Boes: „Eishockeypuck“), langte es Calli endgültig: „Ich bedanke mich bei allen Köchen für das wunderbare Essen und entschuldige mich für die beiden Ekelpakete, die hier sitzen!“, wetterte er.

Charlotte Würdig konnte immerhin ihren Gang knapp gewinnen – der Gesamtsieg war Steffen Henssler damit jedoch nicht mehr zu nehmen. (tsch)

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