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Haas erhöht den Druck Mick Schumacher setzt auf Glücksbringer gegen den Punkte-Fluch

Mick Schumacher bei der Streckenbegehung mit seinen Haas-Ingenieuren in Austin

Mit Sonnen-Amulett gegen den Punkte-Fluch: Mick Schumacher bei der Streckenbegehung mit seinen Haas-Ingenieuren in Austin

Die Zukunft von Mick Schumacher ist weiter offen, da kommt der Punkte-Fluch in der Formel 1 zur Unzeit. In den USA sollen ihm gleich mehrere Faktoren helfen, wieder Zählbares für Haas einzufahren.

Seit sieben Rennen ist Mick Schumacher (23) nun schon ohne Punkte, größtenteils durch Taktik- oder Technik-Pannen seines Haas-Teams. Das wissen Teambesitzer Gene Haas (69) und Teamchef Günther Steiner (57), dennoch erhöhen sie vor dem Heimrennen in Austin (Sonntag, 23. Oktober 2022, 21 Uhr, Sky) den Druck auf ihren Jungstar.

Punkten oder Pause, das ist die Drohung für den noch vertragslosen Schumi junior. Nach dem Ultimatum von Werkzeugmaschinen-Mogul Haas („Wenn er bei uns bleiben will, muss er uns zeigen, dass er noch punkten kann.“) widerspricht nun auch Steiner Berichten über eine sich anbahnende Vertragsverlängerung.

Formel 1: Haas lässt Zukunft von Mick Schumacher offen

„Ich bin da ehrlich: Es ist immer noch 50 zu 50. Es ist noch nichts entschieden“, sagt er bei RTL. „Mick weiß, um was es geht. Er muss Leistung bringen. Wir reden ja offen darüber.“ Genauso offen geht Steiner mit Micks Konkurrenten um: Daniel Ricciardo (33) und Nico Hülkenberg (35).

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Vom Australier, der bei McLaren durch den jungen Landsmann Oscar Piastri (21) ersetzt wird, schwärmt er: „Für uns wäre er ein Volltreffer. Er war ein Rennsieger und jetzt ist er ohne Job. Ich schätze ihn als Fahrer, habe aber keine Ahnung, warum er im Moment keine Leistung bringt.“

Zu Ricciardos Leistungsabfall kommt der Fakt, dass er selbst gar nicht für Haas fahren, sondern 2023 lieber Ersatzfahrer für ein Top-Team wie Mercedes werden will. Steiner gibt zu, dass es keinen Kontakt gibt: „Wenn er an uns interessiert ist, hat er bestimmt keine Scheu, mich anzurufen. Ich werde ihm aber nicht hinterherlaufen.“

Kontakt zu Hülkenberg hat er aber schon. „Ich habe mit ihm gesprochen. Ich kenne ihn seit langer Zeit. Besser, als ich Daniel kenne. Wir sprechen, aber gemacht ist noch gar nichts“, sagt Steiner. Trotz seines Alters und des in 181 Rennen ausgebliebenen Podiums hält er große Stücke auf den zuletzt als Feuerwehrmann bei Aston Martin eingesprungenen Emmericher: „In ihm brennt das Feuer noch.“

Formel 1: Mick Schumacher trotz Zukunfts-Druck zuversichtlich

Viel Druck auf Mick Schumacher, doch Steiner glaubt nicht, dass der am Druck zerbricht: „Ich denke, er kann damit umgehen. Wir waren nach Japan im selben Flieger zurück. Er war ziemlich guter Stimmung. Er weiß, um was es geht. Er ist ja in einer Rennfahrerfamilie aufgewachsen. Es ist Teil seines Jobs.“

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Das sieht Mick genauso. Er bereitete sich im Kreise seiner Familie auf der CS-Ranch von Mama Corinna (53) in Dallas auf den USA-GP der Formel 1 vor: „Wir sind mit den Can-Am’s gefahren, hatten Spaß, haben ein bisschen abgeschaltet und Zeit mit meiner Schwester und den Pferden verbracht. Ich freue mich auf das Rennen, bin ganz heiß darauf.“

Neben seiner Familie hat er in Austin auch ein neues Sonnen-Amulett dabei – beides soll ihm helfen, seinen Punkte-Fluch zu brechen. „Wir wissen, dass es für uns in letzter Zeit schwer war“, sagt Mick. „Hoffentlich sind wir in der Lage, das bei unserem Heimrennen zu drehen.“

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