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Michael Schumachers ältester Fan Erika Klütsch (88) fordert: „Mick muss jetzt Eier zeigen“

Mick Schumacher bei einem Presse-Termin der Formel 1auf der Bühne

Mick Schumacher am 9. April 2022 vor der Qualifikation der Formel 1 in Australien. Im dritten Saisonrennen will der Haas-Pilot endlich seine ersten Punkte.

Für Mick Schumacher geht es in der Formel 1 ans Eingemachte: Nach dem ersten Lehrjahr wird jetzt Zählbares gefordert, die ersten Punkte müssen her. Erika Klütsch, ältester Fan von Papa Michael, hat da einen Rat.

Wenn Mick Schumacher (23) am Sonntag (10. April 2022, 7 Uhr, Sky) in Melbourne zum ersten Rennen nach seinem Horrorcrash von Jeddah wieder in seinen Haas-Ferrari steigt, dann drückt ihm ein Fan besonders fest die Daumen: Erika Klütsch (88).

Die „Eier-Erika“ aus Kerpen ist der älteste noch aktive Fan seines Vaters Michael (53). EXPRESS.de hat sie zusammen mit dem Fanclub-Vorsitzendem Reiner Ferling (70) besucht und über die Schumis gesprochen.

Mick Schumacher: Schumi-Fan Erika Klütsch bejubelt jetzt ihn

Diese Bilder sind integraler Bestandteil der Schumi-Legende. Die Kerpener Jahnhalle am 8. Oktober 2000: Erika Klütsch jubelt mit rotem Käppi über den ersten WM-Titel ihres Idols für Ferrari, hält ihre Eier in die RTL-Kamera und sagt: „Meine Eier machen den Michael so erfolgreich.“ Darüber lacht sie im Gespräch mit Ferling, der Schumi als „Mister Zylinder“ seit 1996 treu begleitet, auch heute noch.

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Erika Klütsch (83) und der Vorsitzende des Schumacher-Fanklubs, Reiner Ferling (70), in ihrer Wohnung in Kerpen

Der Fanclub-Vorsitzende Reiner Ferling (r.) schenkt Erika Klütsch Blumen und eine Mick-Autogrammkarte.

Aber auch das traurige Schicksal ihres Idols seit dem tragischen Skiunfall Ende 2013 nimmt Klütsch auch heute noch mit. „Ich zünde für Michael regelmäßig eine Kerze an und hoffe wie alle anderen auch auf eine Genesung“, sagt sie und seufzt. „Ich weiß: Seine Corinna und die Kinder kümmern sich in der Reha rührend um ihn.“

Der große Hoffnungsträger ist für sie wie für die meisten anderen Schumi-Fans jetzt dessen Sohn. „Ich verfolge Micks Karriere schon von Anfang an im EXPRESS und schaue jedes Rennen“, sagt Klütsch. Sie ist von seinem Talent überzeugt: „Mick schreibt die Geschichte fort und macht seinen Vater stolz.“

Mick Schumacher will nach Unfall jetzt wieder durchstarten

Aber er hatte einen harzigen Start ins zweite Formel-1-Jahr. Im ersten Rennen in Bahrain war er klar langsamer als sein neuer Haas-Kollege Kevin Magnussen (29) und verpasste seinen ersten Punkt als Elfter knapp. Beim zweiten Rennen in Jeddah musste er nach seinem Quali-Crash wegen seines zerstörten Autos zuschauen.

Der Schaden belief sich laut Haas-Teamchef Günther Steiner (57) auf eine Million Euro. Schon im Debütjahr hatte Mick Schumacher mit sieben Unfällen (Imola, Monaco, Le Castellet, Budapest, Mexiko, Interlagos, Jeddah) das schmale Teambudget arg strapaziert. Und schon da hatte der knallharte Südtiroler gerügt: „Mick hatte einige große Dinger. Diese Unfälle wiegen ziemlich schwer.“ Nun stellt er klar: Der Welpenschutz ist vorbei!

Mick Schumacher mit Haas-Teamchef Günther Steiner in einem Eier-Sessel

Mick Schumacher bei einem Foto-Shooting mit Haas-Teamchef Günther Steiner.

Doch Mick will an seiner Fahrweise nichts ändern: „Man versucht immer, nicht zu crashen, aber auch so schnell zu fahren wie möglich. Man musste etwas riskieren, das haben wir gemacht.“ Und so will er in seinem 24. Rennen endlich seinen ersten WM-Punkt einfahren: „Die Erwartungen sind hoch, diese Woche in den Punkten zu sein. Ich glaube daran, dass wir das schaffen können.“

Mick Schumacher im Haas jetzt unter Erfolgsdruck

Diesen Anspruch hat auch Steiner an ihn: „Wir haben es mit einem Auto geschafft, der nächste Schritt wäre, es mit zwei Autos zu schaffen.“ Doch im Training in Melbourne war der Haas noch nicht konkurrenzfähig, Mick schaffte es nur auf den 20. und 18. Platz, wecke mit Platz 15 im Qualifying immerhin etwas Hoffnung.

Erika Klütsch glaubt daher daran, dass Mick den Punktlos-Fluch bricht und auf Sicht Magnussen schlagen kann: „Ich bin zuversichtlich, dass Mick das hinkriegt. Er war auch schon in der Formel 3 und 2 ein Spätstarter.“ Und sie hat ihr ganz eigenes Erfolgsrezept: „Mick muss jetzt Eier zeigen.“

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