Interessante Formel-1-Statistik Mick Schumacher führt Rangliste an – stolz dürfte er aber nicht sein

Mick Schumacher steht vor seinem demolierten Auto.

Mick Schumacher vom Haas-Team bei einem Unfall am 5. Dezember 2021 in Saudi-Arabien.

Motorsport birgt Gefahren. Eine Sekunde der Unaufmerksamkeit und zack: Unfall! Besonders kostenintensiv waren in dieser Formel-1-Saison die Crashs eines Deutschen.

Für seine erste Saison in der Formel 1 hat Mick Schumacher (22) viel Lob entgegennehmen dürfen. Dass er in einer Statistik am Ende sogar ganz vorne liegen wird, hätte er sich im Vorfeld der Weltmeisterschaft wohl nicht erträumen lassen.

Das Blöde: Es handelt sich um ein Ranking, auf das der Führende nicht gerade stolz sein kann.

Haas muss Millionen Euro für Schäden blechen

Der Sohn von Formel-1-Ikone Michael Schumacher ist in der abgelaufenen Saison für den Rennstall Haas angetreten. Ebenso wie der gleichaltrige Nikita Mazepin (22). Der Russe fiel besonders durch seine andauernden Dreher und seine häufigen Unfälle auf. Doch nun hat ein Formel 1 Portal ausgerechnet, dass Micks Crashs wesentlich mehr Kosten verursachen als die von Mazepin. Und nicht nur das!

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Einer Statistik des niederländischen Formel-1-Portals „F1 maximaal“ zufolge verursachte Mick Schumacher die höchsten Crash-Kosten aller Rennfahrer in der kürzlich beendeten Rennserie. So soll Schumacher für einen Gesamtschaden von 4.212.500 Euro verantwortlich sein. Spitzenreiter! Auf Platz 2 liegt der Monegasse Charles Leclerc (24, etwas mehr als vier Millionen Euro), der für Ferrari fährt.

Weltmeistert Max Verstappen landet auf Platz 3

Den dritten Platz in diesem Ranking nimmt Weltmeister Max Verstappen (24) ein, der sich beim packenden Showdown von Abu Dhabi knapp gegen den Mercedes-Piloten Sir Lewis Hamilton (36) durchsetzen konnte. Die Unfälle des Niederländers kosteten sein Team 3.889.000 Euro. Eine Summe, die Red Bull für den Titel sicher gerne in Kauf nimmt.

Schumachers Kollege Mazepin belegt übrigens Platz 8 des Rankings, er verursachte Schäden in einer Höhe von knapp 2,5 Millionen Euro. Zwar crashte er häufiger als Schumi Junior, dafür aber offensichtlich weniger heftig. Haas ist damit der Rennstall, der die höchsten Kosten für seine Bruchpiloten tragen muss.

Schumachers Landsmann Sebastian Vettel (34) sieht trotz der hohen Unfallkosten aber dennoch ein riesiges Potential bei dem 22-Jährigen: „Im schlechtesten Auto im Feld hat er sich gut gehalten. Und seine Hauptaufgabe, Teamkollege Mazepin hinter sich zu lassen, hat er ebenfalls souverän gelöst.“ Vettel weiter: „Ich wünsche ihm für 2022 ein besseres Auto, das seinem Talent gerecht wird.“

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