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Formel 1 Mick Schumacher reagiert auf Ansage von Haas-Boss – besonderer Helm in Austin für Schwester Gina

Mick Schumacher hat gute Laune bei einem Interview vor dem Großen Preis der USA.

Mick Schumacher am Freitag (20. Oktober 2022) während eines Interviews beim Großen Preis der USA.

Nach der Ansage von Gene Haas reagiert Formel-1-Pilot Mick Schumacher gelassen. Der 23-Jährige trägt zudem einen besonderen Helm für seine Schwester Gina am Rennwochenende in Austin.

Fährt Mick Schumacher (23) nächstes Jahr noch in der Formel 1? Der Haas-Fahrer kämpft zurzeit um weitere Punkte in der Fahrerwertung, um sich für das kommende Jahr zu empfehlen. Zuletzt hatte es eine deutliche Ansage von Teambesitzer Gene Haas (69) gegeben, von der sich der 23-Jährige jedoch recht unbeeindruckt zeigt.

Sei es die klare Punkteforderung für die letzten vier Rennen in dieser Formel-1-Saison oder auch Haas' Worte zu den Kosten, die er durch seine beiden schweren Unfälle im ersten Drittel der Meisterschaft verursacht hatte – Mick ist offen für Kritik.

Mick Schumacher: „Er hat alles recht, seine Kommentare abzugeben

„Gene ist mein Boss“, sagte Schumacher vor dem Großen Preis der USA, Sonntag, 23. Oktober 2022, 21 Uhr): „Er hat natürlich alles recht, seine Kommentare abzugeben.“ Der Haas-Boss hatte jüngst unter anderem betont: „Wenn er bei uns bleiben will, muss er uns zeigen, dass er noch punkten kann. Darauf warten wir.“

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Am Rennwochenende trägt Schumacher zudem einen besonderen Helm für seine Schwester Gina (25). „Sie ist elfmalige Europameisterin, viermalige Weltmeisterin, eine Millionen-Dollar-Reiterin“, sagte er in einem Video bei Instagram. „Sie ist immer eine große Unterstützung und ich bin der stolze kleine Bruder.“

Als Dank zieren nun Bilder der älteren Schwester den Helm, den der Formel-1-Pilot an diesem Wochenende tragen wird. Dass er mit ihr auf dem Helm im Haas-Rennwagen antreten würde, hatte er ihr aber noch nicht verraten. „Das ist eine Überraschung“, erklärte er weiter in dem Video: „Ich hoffe, sie mag es.“

Hier sehen können Sie Schumachers Helm für das Rennwochenende in den USA sehen:

Eine Entscheidung über den zweiten Fahrer neben dem Dänen Kevin Magnussen (30) ist an diesem Wochenende und auch danach beim Großen Preis von Mexiko nicht zu erwarten. „Wir nehmen uns die Zeit, wir geben uns keine Deadline“, sagte Teamchef Günther Steiner (57): „Wenn wir fertig sind, sagen wir es.“

Er hatte jüngst auch Kontakt zu Nico Hülkenberg bestätigt. Der 35 Jahre alte gebürtige Emmericher gilt als möglicher Nachfolger, sollte Schumachers Vertrag nicht verlängert werden bei Haas.

Stark für den Verbleib von Schumacher in der Formel 1 machte sich auch sein aktueller Teampartner. Magnussen betonte zwar in Austin, dass er bei der Fahrerfrage keinerlei Einfluss habe. Mick Schumacher habe sich über das Jahr aber wirklich verbessert. „Er war zuletzt sehr schwer zu schlagen für mich“, sagte Magnussen. „So wie er jetzt fährt, hat er auf jeden Fall einen Platz in der Startaufstellung verdient.“ (dpa)

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