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Test-Frust in der Formel 1 Getriebe-Chaos: Mick Schumacher aber schneller als Mercedes

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Formel-1-Testfahrten am 12. März in Bahrain: Mick Schumacher hatte im Haas ein paar Startprobleme, brauchte ein neues Getriebe.

Bahrain – Jetzt wird's langsam ernst für Mick Schumacher (21): Vor dem Saisonstart der Formel 1 in Bahrain am 28. März stehen die ersten Tests im Haas an. Am Freitag (12. März) gab es dabei allerdings ein paar Anlaufschwierigkeiten bei Mick. Auch Dauersieger Mercedes hatte kleinere Probleme bei den Testfahrten: Sowohl bei Haas als auch beim Weltmeisterteam wurde am Freitagmorgen in Bahrain ein Getriebewechsel fällig.

  • Formel-1-Testfahrten in Bahrain
  • Mick Schumacher und sein Haas-Team brauchen neues Getriebe
  • Auch Mercedes hat Probleme

Bei Mick Schumachers Haas VF21 vermeldete das Team nach gut eineinhalb Stunden Hydraulikprobleme und entschied sich zu dieser Maßnahme, Formel-1-Neuling Schumacher hatte bis dahin lediglich sieben vollständige Runden gedreht.

Vizeweltmeister Valtteri Bottas: Schon nach einer Runde Getriebe-Wechsel

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Gar nur einen Umlauf schaffte Vizeweltmeister Valtteri Bottas (31) im Mercedes, ehe das Weltmeisterteam der vergangenen sieben Jahre wegen Schaltproblemen das Getriebe wechselte. Am Nachmittag soll Rekordweltmeister Lewis Hamilton (36, England) den W12 übernehmen.

Zunächst ohne Probleme konnte Sebastian Vettel (33) bei mehr als 30 Grad und starkem Wind seine Runden drehen – in komplett neuem Look: Nach sechs Jahren in Ferrari-Rot ist der viermalige Weltmeister nach seinem Wechsel zu Aston Martin nun in British Racing Green unterwegs. Der Helm des Heppenheimers ist zudem nicht mehr weiß mit einem schwarz-rot-goldenen Streifen, sondern trägt das auffällige Pink eines Teamsponsors.

Formel 1: Fahrer haben kaum Zeit für Tests

Technische Probleme wiegen in diesem Jahr doppelt schwer. Der Getriebewechsel im Team von Mick Schumacher kostete wertvolle Zeit, rund 90 Minuten.

Aus Kostengründen wurden die Testfahrten von sechs auf drei Tage verkürzt. Jedem Fahrer stehen damit im Idealfall nur zwölf Stunden zur Verfügung, um sich vor dem Saisonstart am letzten März-Wochenende ebenfalls in Bahrain an den neuen Rennwagen zu gewöhnen.

Mick fuhr seine schnellste Runde bisher übrigens in 1:36,127. Minuten, er war damit zunächst flotter als Mercedes, was nicht verwunderte, weil sie zu Beginn kaum fahren konnten. Daniel Ricciardo (31) im McLaren lag  vorne mit 1:32,203.

Mick Schumacher: Nur 15 Runden beim Test in Bahrain

Am Ende konnte Mick Schumacher nur magere 15 Runden in der Wüste von Sakhir drehen, ehe ihn sein russischer Teamkollege Nikita Masepin ablöste.

Dabei hatte Schumacher die Übungsrunden kaum erwarten können. „Ich freue mich jetzt einfach, dass ich fahren kann“, sagte der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher dem TV-Sender Sky, kurz bevor er ins Auto kletterte. Er habe „gut geschlafen“ und sei „sehr motiviert“, beteuerte der Formel-2-Champion der Vorsaison.

Deutlich mehr als zwei Stunden werkelten die Mechaniker am Auto mit der Nummer 47, ehe der Deutsche kurz vor der Mittagspause noch einmal auf die Strecke zurückkehren konnte.

Auch für Sebastian Vettel (33) lief der Einstand bei Aston Martin nicht ganz nach Plan. Nach 39 Runden rollte der Hesse am Eingang der Boxengasse mit einem technischen Defekt aus und musste für kurze Reparaturen pausieren. (sid, dpa, ubo)

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