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„Spiel war zum Kotzen“ Ekel-Aktion im Handball: Fan übergibt sich auf gegnerischen Trainer

Ein Handball liegt bei einem Spiel der Bundesliga auf dem Tornetz

Ein Frauen-Handballspiel in der Kreisoberliga wurde am 29. April 2022 von einem Eklat in den Schatten gestellt. Das Symbolfoto vom 11. April 2021 zeigt einen Handball auf dem Tornetz.

„Das Spiel war zum Kotzen!“: Mit dieser klaren Ansage haben die Handball-Frauen des TSV RW Niebüll ihr jüngstes Heimspiel treffend zusammengefasst. Auf der Tribüne sorgt ein Fan für einen Ekel-Eklat.

Unfassbare Szenen bei einem Frauen-Spiel der Handball-Kreisoberliga. In der Staffel Nordsee und Nord kam es am Freitag (29. April 2022) im Spiel zwischen dem TSV RW Niebüll und HC Treia/Jübek 2 zu einem Eklat, der auch weit über die Grenzen der Kleinstadt in Nordfriesland für Gesprächsstoff sorgt.

Weil ein betrunkener Fan sich nicht im Griff hatte, musste das Spiel in der zweiten Halbzeit länger unterbrochen werden. Die Details im offiziellen Spielbericht sind dabei einfach nur eklig.

Ekel-Aktion beim Handball: Fan übergibt sich in der Halle

Für die Gastgeberinnen lief es schon sportlich schlecht, früh im Spiel rannte Niebüll einem Rückstand hinterher, mehrere verworfene Siebenmeter zehrten zusätzlich an den Nerven. Doch die unrühmliche Krönung des verkorksten Abends folgte eine Viertelstunde vor Spielschluss.

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Ein laut Spielbericht „stark alkoholisierter Fan von Treia/Jübek“ hatte offenbar deutlich zu tief ins Glas geschaut. Anschließend hatte er sich den denkbar schlechtesten Platz ausgesucht, um sich über die Brüstung der Tribüne in den Innenraum der Südtondernhalle zu übergeben.

Frust nach Handball-Debakel: „Spiel war zum Kotzen“

Denn genau vor ihm war die Niebüll-Bank platziert, wo es den Trainer voll erwischte. „Spielunterbrechung, Einschreiten von Ordnern. Die alkoholisierten Fans wurden der Halle verwiesen“, fasste Schiedsrichter Hans-Jörg Michaelsen das Unfassbare in seinem Spielbericht beeindruckend nüchtern zusammen.

„Die Bank und das Spielfeld mussten aufwendig gesäubert werden“, hieß es abschließend im Bericht, den die Handball-Seite „Hams“ auf Instagram veröffentlicht hatte.

Wenig verwunderlich, dass Niebüll sich vom Ekel-Erlebnis beim Stand von 15:19 nicht mehr erholte und das Heimspiel am Ende 19:25 verlor. Auf Facebook brachte es der Friesen-Klub auf den Punkt. „Das Spiel war zum Kotzen!“, hieß es im Posting zum Spiel. „Schiedsrichter und Kampfgericht mussten ordentlich ackern, andere sogar während des Spiels eine Dusche nehmen.“ (bc)

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