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Kuriose WM-Bilanz Duell gegen Costa Rica: DFB-Star vor Rekord, den keiner will

Matthias Ginter (l.) streckt seinem Nationalmannschaftskollegen Marc-André ter Stegen (r.) nach dem Länderspiel am 23. September 2022 gegen Ungarn die Hand entgegen.

Matthias Ginter (l.) will nach dem DFB-Länderspiel am 23. September 2022 gegen Ungarn mit Teamkollege Marc-André ter Stegen (r.) abklatschen.

Matthias Ginter steht 2022 zum dritten Mal im Aufgebot für eine Fußball-Weltmeisterschaft. Kurios: Der DFB-Nationalspieler wartet aber noch auf sein WM-Debüt.

Vier Weltmeister von 2014 stehen auch acht Jahre später wieder im WM-Aufgebot der Fußball-Nationalmannschaft. Auf drei von ihnen dürften Fußball-Fans schnell kommen, ein DFB-Star weist dafür eine kuriose Bilanz bei Weltmeisterschaften vor. Und der könnte sich nun beim Spiel gegen Costa Rica am 1. Dezember 2022 einen Rekord schnappen, den keiner haben will.

Doch erstmal ein Rückblick: Die lange Nacht im Maracana-Stadion (Rio de Janeiro) am 13. Juli 2014. Millionen Fußball-Fans in Deutschland haben das Geschehen vor dem Fernseher verfolgt. Dem Großteil der Spieler, die 2022 im WM-Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft stehen, dürfte es nicht anders ergangen sein.

Denn nur vier der 26 Spieler im deutschen WM-Kader waren schon 2014 nominiert. Zwei von ihnen haben eine riesige WM-Erfahrung: Manuel Neuer (36) und Thomas Müller (33) waren sogar schon in Südafrika 2010 dabei und kommen zusammen auf 36 Einsätze bei Weltmeisterschaften.

Nationalmannschaft: Matthias Ginter wartet noch auf sein WM-Debüt

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Die WM-Historie von Mario Götze (30) ist von Aufs und Abs geprägt: Bei seinem ersten WM-Turnier 2014 sorgte er für das größte Highlight – Götze erzielte den umjubelten Siegtreffer im Maracana-Finale gegen Argentinien (1:0 n.V.). 2018 verzichtete der damalige Bundestrainer Jogi Löw (62) auf Götze – vier Jahre später nun das Comeback.

Während über die WM-Geschichten von Müller, Neuer und Götze schon vor 2022 ganze Bücher geschrieben werden könnten, steht ein anderer DFB-Star in einer Hinsicht noch ganz am Anfang.

Matthias Ginter (28) steht beim Turnier in Katar zum dritten Mal im WM-Kader, wartet aber noch auf seine erste Spielminute. Kurios: Bei allen WM-Partien 2014 sowie 2018 und nun auch 2022 saß der Freiburger über die komplette Spielzeit draußen.

Bundestrainer Hansi Flick setzte in der Innenverteidigung auf Rüdiger und Süle

„Aller guten Dinge sind drei“, war Ginters Hoffnung für das Turnier in Katar. In Brasilien hießen seine Konkurrenten in der Innenverteidigung noch Per Mertesacker (38/mittlerweile TV-Experte) und Mats Hummels (33/2022 nicht nominiert).

Inzwischen kämpft Ginter mit Nico Schlotterbeck (22) und Niklas Süle (27) um einen Platz in der Startelf. Antonio Rüdiger (29) war bisher in Katar gesetzt. Mehr als 15 Jahre Altersunterschied liegen zwischen Mertesacker und Schlotterbeck – das zeigt, dass Ginter in der Nationalmannschaft schon einige Spieler hat kommen und gehen sehen.

Ginter könnte nun gegen Costa Rica einen Rekord einstellen. Anthony Seric (43, Linksverteidiger) war für Kroatien bei den WM-Turnieren 1998, 2002 und 2006 dabei, spielte aber keine einzige Minute, verbrachte 13 Spiele auf der Bank. Rekord für Feldspieler.

Ginter könnte es gegen Costa Rica auch auf 13 Bank-Spiele bringen. Bezieht man auch Torhüter ein, gibt es noch erfolgreichere „Bankdrücker“: Simon Mignolet (Belgien), Ivano Bordon (Italien), Eike Immel (Deutschland, alle 14 Spiele) und Martin Silva (Uruguay, 16 Spiele) saßen noch öfter draußen.

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