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Richtungsstreit beim VfB Stuttgart? Welchen Trainer zaubert Wehrle aus dem Hut? Mislintat-Zukunft unklar

Pellegrino Matarazzo (l.), Ex-Trainer vom VfB Stuttgart, und Sven Mislintat (r), Sportdirektor des Bundesliga-Klubs, sitzen auf der Ersatzbank.

Sven Mislintat (r.) entließ als Sportchef des VfB Stuttgart Pellegrino Matarazzo. Das Foto vom 8. Februar 2020 zeigt beide auf der VfB-Bank.

Es brennt lichterloh beim VfB Stuttgart. Mühsam versuchen die Bosse dabei, Einigkeit zu demonstrieren. Bei der Trainersuche ist Alexander Wehrle wohl weitergekommen. 

Am Ende gingen Pellegrino Matarazzo  (44) die Argumente aus. Lange hatte Sportchef Sven Mislintat (49) an ihm festgehalten, doch vor dem ersten Abstiegsendspiel gegen den VfL Bochum am Samstag, 15. Oktober 2022, kam auch das schwäbische „Diamantenauge“ zum Schluss: Es braucht einen neuen Impuls. 

Dem stimmte dann auch Vorstands-Boss Alexander Wehrle (47) zu, der seit seinem Amtsantritt im April 2022 erst drei Bundesliga-Siege bejubeln durfte.

VfB Stuttgart: Sven Mislintat sucht den Retter

Für das Duell Vorletzter gegen Letzter heißt das aber nicht, dass der neue Retter schon gefunden ist. Gemeinsam mit den beiden Weltmeistern Sami Khedira (35) und Philipp Lahm (38) sowie dem früheren Kölner Geschäftsführer Wehrle suchen die Schwaben noch den passenden Nachfolger.

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Doch da geht Qualität vor Zeit – und so nehmen die Schwaben in Kauf, dass „Bild“ sie die größte „Trainerfindungskomission“ seit der Gruppe nennt, die damals Jürgen Klinsmann (58) als Nachfolger von Rudi Völler (62) für das Amt des neuen Bundestrainers auswählte.

Doch den Unterton, mit dem dort ein Zwist vor allem zwischen Mislintat, dessen Vertrag ausläuft, und Wehrle, der ihm die neuen Berater vor die Nase setzte, weitergesponnen werden sollte, lassen sie in Stuttgart nicht auf sich sitzen.

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„Wir sind auf der Suche nach einem neuen Trainer. Sven Mislintat hat uns eine Liste vorgestellt, zwei Kandidaten sind noch in der näheren Auswahl“, sagt Wehrle EXPRESS.de. Einen Streit Konzepttrainer vs. Feuerwehrmann, auf den vor allem der Ex-FC-Chef drängen sollte, gäbe es nicht. „Wir sind Svens Vorschlägen gefolgt.“

„Nicht für ein paar Spiele oder ein halbes Jahr“, soll der erhoffte Heilsbringer die Schwaben übernehmen, hatte Mislintat nach der Entlassung des beliebten Pellegrino Matarazzo betont, sondern wie der Ex „am besten für weitere 1000 Tage“.

Dabei sollen Domenico Tedesco (37), Zsolt Löw (43) und Sebastian Hoeneß (40) abgesagt haben, auch wenn Wehrle betont, noch mit keinem Kandidaten gesprochen zu haben. Mislintat aber hat sehr wohl seine Optionen auf Verfügbarkeit überprüft. Ein Kandidat bleibt der in Frankfurt erfolgreiche und bei Borussia Mönchengladbach gescheiterte Adi Hütter (52).

Nächste Woche wollen die Schwaben Nägel mit Köpfen machen, auch wenn Wehrle zur Besonnenheit mahnt. „Wir haben noch 25 Spieltage vor uns. Es wird noch viel passieren.“

Am Samstag sagte Wehrle dann bei Sky: „Wir werden zwei Gespräche führen mit den beiden Kandidaten, von denen wir überzeugt sind, dass sie die Situation annehmen und den VfB weiterentwickeln.“

Laut Wehrle werden die beiden Bewerber bisher nicht in der Öffentlichkeit gehandelt. „Es ist uns gelungen, dass die Namen nicht genannt wurden“, äußerte der Vorstandsboss: „Wir werden zeitnah eine Entscheidung treffen.“ Mit Blick auf die Spekulationen um die Zukunft von Sportdirektor Mislintat erklärte Wehrle erneut, dass es bis Mitte November Klarheit geben soll. Mislintats Vertrag läuft am Saisonende aus.

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