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Nach Trainer-Rauswurf von Matarazzo VfB Stuttgart führt schon Gespräche mit Löw

Trainer Pellegrino Matarazzo wurde beim VfB Stuttgart entlassen.

Pellegrino Matarazzo am 16. April 2022 als Trainer des VfB Stuttgart.

Der VfB Stuttgart hat sich am Montag von Trainer Pellegrino Matarazzo getrennt. Ganz offensichtlich läuft die Suche nach einem Nachfolger auf Hochtouren. Erste Gespräche wurden schon geführt.

Der Ungar Zsolt Löw gehört einem Medienbericht zufolge zu den potenziellen Trainerkandidaten beim VfB Stuttgart.

Wie Sky am Dienstag berichtete, soll der schwäbische Fußball-Bundesligist schon erste Gespräche mit dem 43-Jährigen aufgenommen haben.

Löw spielte einst in Hoffenheim unter Rangnick

Der in der Bundesliga nach neun Spieltagen noch sieglose VfB hatte sich am Montag (10. Oktober 2022) nach knapp drei Jahren von seinem Coach Pellegrino Matarazzo getrennt. Am Samstag (15. Oktober 2022, 15.30 Uhr/Sky) steht das nächste Liga-Spiel gegen den VfL Bochum an.

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Der frühere Linksverteidiger Löw spielte als Profi nach Stationen in Ungarn, Cottbus und Rostock bei der TSG Hoffenheim zwei Jahre unter Rangnick, danach zwei Spielzeiten unter Tuchel in Mainz.

Schon als Profi soll er laut früherer Weggefährten die Teamsitzungen mit Fragen zur Taktik unterbrochen haben. Eduard Geyer, sein Coach in Cottbus, hielt ihn allerdings anfangs für „zu nett“ für die Trainerkarriere.

Co-Trainer von Hütter, Rangnick und Tuchel

Löw begann sie 2012 im RB-Kosmos beim Farmteam FC Liefering, 2014 wurde er nach Salzburg beordert und als Co von Hütter österreichischer Meister. 2015 holte ihn Rangnick nach Leipzig, sein späterer Chef Ralph Hasenhüttl nannte ihn einen „fantastischen Coach und Menschen“.

2018 verließ er RB gegen eine Ablöse von 1,5 Millionen Euro und schloss sich Tuchel bei Paris St. Germain an, weil er einen neuen Stil kennenlernen wollte. Dort zähmte der „kluge Menschenmanager“ (The Athletic) Weltstars wie Neymar oder Kylian Mbappe. Sein Ansatz? „Ich will alles über meine Spieler wissen, auch außerhalb des Platzes“, sagte er einmal.

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Schon in der Winterpause 2019/2020 wurde Löw, der als Spieler unter anderem für den FC Energie Cottbus, die TSG 1899 Hoffenheim und den 1. FSV Mainz 05 in Deutschland aktiv war, als möglicher neuer VfB-Trainer gehandelt. Damals fiel die Wahl der Schwaben auf Matarazzo.

Seoane, Hoeneß und Bosz auch im Rennen

Beim VfB ist er nicht der einzige Kandidat von Vorstandschef Alexander Wehrle, dessen Berater Sami Khedira und Sportdirektor Sven Mislintat. Doch Löw hat wohl die besten Karten.

Auch weitere prominente Namen werden im Ländle als Nachfolger von Matarazzo genannt. Als weitere Kandidaten werden unter anderem der zuletzt bei Bayer Leverkusen entlassene Schweizer Gerardo Seoane, dem Ex-Hoffenheim-Coach Sebastian Hoeneß und dem früheren BVB- und Leverkusen-Trainer Peter Bosz gehandelt.

Die Aufgabe bei den Schwaben ist knifflig, Stuttgart stellt die jüngste Mannschaft der Liga. „Man muss nicht vollkommen hoffnungslos einpacken und sagen: Wir stellen den Betrieb ein“, sagte der frühere Vorstandschef Thomas Hitzlsperger dem SID: „Der Verein hat sicher die Möglichkeit, die Klasse zu halten. Mir ist nicht angst und bange.“(dpa/sid)

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