Thomas Tuchel stellte gerade seinen WM-Kader vor, als er von den Reportern im Raum plötzlich über eine Breaking News informiert wurde.
„Während Sie gesprochen haben“Tuchel erfährt bei Kader-PK von Trainer-Aus
Plötzlich ging es nicht mehr um den WM-Kader: Der englische Nationaltrainer Thomas Tuchel hat während der Pressekonferenz zu seiner Nominierung vom Rücktritt Pep Guardiolas als Coach von Manchester City erfahren.
„Thomas, es tut mir leid, dass ich eine wirklich wichtige England-PK kapern muss. Aber während Sie gesprochen haben, gab es eine Eilmeldung“, sagte ein Reporter gegen Ende der Veranstaltung. „Was ist die Meldung?“, fragte Tuchel zurück. Die Antwort: „Pep Guardiola wird Manchester City verlassen.“
Tuchel schwärmt von Guardiola in den höchsten Tönen
Der Rücktritt des Katalanen hatte sich zuletzt bereits angedeutet. Am Freitag machte der Verein Guardiolas Abschied offiziell. Und natürlich sollte auch Tuchel dazu nun etwas sagen.
„Er ist einfach einzigartig. Einer der Aller-, Aller-, Allerbesten“, sagte der Deutsche über Guardiola. „Er machte eine große Revolution mit der Art und Weise, wie er in Barcelona spielen ließ. Dann stellte er alles auf den Kopf in der deutschen Bundesliga. Und dann kam er hierher und brach jeden Rekord. Es ist überragend. Es gibt keine Worte, die diese Bestimmung und diesen Input beschreiben könnten. Das ist allerhöchstes Niveau!“
Guardiola hinterlässt bei City ein gewaltiges Erbe. Sein Nachfolger soll der Italiener Enzo Maresca werden, der einst sein Co-Trainer in Manchester war und danach mit dem FC Chelsea die Klub-WM gewann.
„Fragt mich nicht nach den Gründen für meinen Abschied. Es gibt keinen Grund, aber tief in mir weiß ich, dass es Zeit für mich ist“, wird der 55-jährige Guardiola in der Mitteilung seines Klubs zitiert. „Nichts ist für immer, sonst wäre ich noch hier. Für immer bleiben die Gefühle, die Menschen, die Erinnerungen, die Liebe zu meinem Manchester City.“
In zehn Jahren mit knapp 600 Pflichtspielen prägte der Spanier das Spiel der Cityzens, mit denen er erst zuletzt den FA-Cup gewann - sein insgesamt 41. Titel als Trainer. Gerüchte darüber, dass der frühere Bayern-Trainer den Klub verlassen werde, kursierten schon länger.
Der Abschied seines alten Rivalen Pep Guardiola bewegte auch Thomas Tuchel. Englands deutscher Nationaltrainer gab gerade sein Aufgebot für die Fußball-WM bekannt, als offiziell bestätigt wurde, was seit Tagen jeder weiß: Der spanische Starcoach wird seinen Klub Manchester City nach zehn Jahren mit sechs englischen Meistertiteln, drei Pokalsiegen und einem Champions-League-Triumph nach dieser Saison verlassen.
„Er ist einfach einzigartig. Einer der Aller-, Aller-, Allerbesten“, sagte Tuchel über Guardiola. „Er machte eine große Revolution mit der Art und Weise, wie er in Barcelona spielen ließ. Dann stellte er alles auf den Kopf in der deutschen Bundesliga. Und dann kam er hierher und brach jeden Rekord. Es ist überragend. Es gibt keine Worte, die diese Bestimmung und diesen Input beschreiben könnten. Das ist allerhöchstes Niveau!“
Guardiola hinterlässt bei City ein gewaltiges Erbe. Sein Nachfolger soll der Italiener Enzo Maresca werden, der einst sein Co-Trainer in Manchester war und danach mit dem FC Chelsea die Klub-WM gewann.
Guardiola: „Fragt mich nicht nach den Gründen“
„Fragt mich nicht nach den Gründen für meinen Abschied. Es gibt keinen Grund, aber tief in mir weiß ich, dass es Zeit für mich ist“, wird der 55-jährige Guardiola in der Mitteilung seines Klubs zitiert. „Nichts ist für immer, sonst wäre ich noch hier. Für immer bleiben die Gefühle, die Menschen, die Erinnerungen, die Liebe zu meinem Manchester City.“
In zehn Jahren mit knapp 600 Pflichtspielen prägte der Spanier das Spiel der Cityzens, mit denen er erst zuletzt den FA-Cup gewann - sein insgesamt 41. Titel als Trainer. Gerüchte darüber, dass der frühere Bayern-Trainer den Klub verlassen werde, kursierten schon länger.
Guardiola reformierte nicht nur die Spielweise von City, wie er es zuvor bei den Bayern und beim FC Barcelona getan hatte. Der Fußball-Nerd half auch Stars wie Kevin De Bruyne oder Phil Foden dabei, auf ein noch höheres Niveau zu kommen. Seine eigene Spielidee ist eine Weiterentwicklung des Fußballs der niederländischen Legende Johan Cruyff, der für Guardiola ein Mentor war.
Doch der Ex-Profi hatte auch großen Einfluss auf andere erfolgreiche Trainer. Hierzu zählen Englands Nationaltrainer Tuchel oder Bayern-Coach Vincent Kompany.
Guardiolas Erfolg in der umkämpften Premier League war auch immer mit großen Investitionen verbunden, die sich der Klub mit den Millionen der königlichen Herrscherfamilie von Abu Dhabi leistete. In seiner City-Dekade gab Guardiola nur in einer Saison weniger als 100 Millionen Euro für neue Spieler aus. In der abgelaufenen Spielzeit knackte er erstmals die 300-Millionen-Marke.
Guardiola wird seine Zusammenarbeit mit der City Football Group fortsetzen und die Rolle eines globalen Botschafters übernehmen. In dieser Funktion werde er die Vereine der Gruppe fachlich beraten und an spezifischen Projekten und Kooperationen mitarbeiten, heißt es in der City-Mitteilung. (are/dpa)


