Harte Worte von Harald Schmidt: Die TV-Ikone nimmt sich den Bundestrainer zur Brust.
TV-Legende holt ausHarald Schmidt zählt Julian Nagelsmann an

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Julian Nagelsmann bei der Kader-Nominierung für die WM 2026.
Das Aufgebot für die Weltmeisterschaft ist komplett, 26 Akteure sind für Deutschland nominiert. Aber eine Personalentscheidung erhitzt die Gemüter: Keeper Manuel Neuer (40) ist wieder dabei, obwohl er seine Karriere im Nationalteam beendet hatte.
Dieser Entschluss führt zu erheblichem Wirbel. Nun schaltet sich auch Fernseh-Ikone Harald Schmidt (68) ein und rechnet gnadenlos ab.
„Leistung weltklasse, Kommunikation verbesserungsbedürftig“
Gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ übte der Entertainer heftige Kritik an der Außendarstellung von Julian Nagelsmann (38). Schmidt meint dazu: „Der Bundestrainer nähert sich dem Bundeskanzler an: Leistung weltklasse, Kommunikation verbesserungsbedürftig“.
Er könne nicht verstehen, „dass der Julian, was Interviews angeht, nicht besser geschult ist.“ Nagelsmanns Vorstellung im „Aktuellen Sportstudio“ bezeichnete er als einen „Desaster-Auftritt“. Das berichtet „bild.de“.
Doch damit nicht genug. Schmidt setzt noch einen drauf und erklärt mit Verweis auf seine „langjährigen Erfahrung als größter Schmutzwerfer der Nation“: „Julian ist medial angezählt.“ Was steckt hinter der Aufregung? Nachdem Neuer vor zwei Jahren aus der Nationalelf zurückgetreten war, stieg Hoffenheims Torwart Oliver Baumann (35) zur Nummer 1 auf. Kürzlich wurde jedoch bekannt, dass Nagelsmann bei der WM erneut auf Neuer als ersten Torwart bauen möchte. Darauf angesprochen, wich der Bundestrainer im Fernsehen mit Phrasen aus.
Die Chancen der deutschen Mannschaft bei dem Turnier in Übersee schätzt der TV-Star gering ein. Zwar sagt Schmidt: „Wir haben schon gute Leute“, schränkt aber direkt ein: „Trotzdem fürchte ich: Für den Julian wird es eng, wenn es ein bisschen wackelt in Übersee.“
Noch vor dem Start der Weltmeisterschaft wartet auf Schmidt aber ein weiteres fußballerisches Großereignis, welches ihn in einen persönlichen Konflikt stürzt. Im Endspiel des DFB-Pokals stehen sich am Samstagabend (20.00 Uhr, ARD) der FC Bayern und der VfB Stuttgart gegenüber. Das Pikante daran: Der frühere Late-Night-Moderator ist bei beiden Klubs Mitglied.
Die Mitgliedschaft beim FC Bayern verdanke er Thomas Helmer, welcher ihm diese damals in seine Sendung mitgebracht habe. Die Verbindung zum VfB kam durch ein Treffen mit Hansi Müller in einer Tiefgarage im Neckarstadion zustande, aus dem es laut Schmidt kein Entrinnen mehr gab. Er rechnet nicht mit einer Sensation der Schwaben: „Ich mag beide Mannschaften, fürchte aber, dass da eine rote Sturmfront auf den VfB zurollt.“ Sein persönliches Resümee, unabhängig vom Ergebnis: „Ich gehe ja auf jeden Fall als Gewinner vom Platz.“ (red)
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