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Update

„Meistgehasster Mann“Tuchels WM-Kader entsetzt Fans und Presse in England

Englands Nationalcoach Thomas Tuchel

Copyright: Bradley Collyer/PA Wire/dpa

Steht in England bereits vor der WM bei vielen Fans in der Kritik: Nationalcoach Thomas Tuchel

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Es brodelt in Fußball-England: Thomas Tuchel hat seinen WM-Kader nominiert und gerät bereits vor dem Turnierstart heftig in die Kritik.

Riesen-Wirbel auf der Insel! Thomas Tuchel hatte seinen Kader für die WM in England noch gar nicht offiziell präsentiert, da kochte die Stimmung schon über.

Ein Leak sorgte seit Donnerstagabend (21. Mai) für eine Welle der Empörung, weil durchgesickerte Namen für mächtig Zündstoff sorgen. Die offizielle Verkündung erfolgte dann am Freitagvormittag.

England-Fans stehen Kopf: „Tuchel ist entweder ein Genie …“

Der Hammer: Einige der größten Stars müssen daheim bleiben! Es erwischte prominente Akteure wie Phil Foden von Manchester City sowie Cole Palmer vom FC Chelsea. Auch Trent Alexander-Arnold von Real Madrid gehört nicht zu den 26 WM-Fahrern.

Harry Maguire von Manchester United wird ebenfalls nicht dabei sein. Der Routinier reagierte fassungslos in den sozialen Netzwerken: „Ich war zuversichtlich, dass ich nach der Saison, die ich gespielt habe, in diesem Sommer eine tragende Rolle für mein Land hätte spielen können. Die Entscheidung hat mich schockiert und zutiefst getroffen“, schrieb der 33-Jährige bei X: „Ich habe es über die Jahre immer geliebt, dieses Trikot zu tragen und mein Land zu repräsentieren.“

Die englischen Zeitungen zerreißen diese Personalien förmlich. Das berichtet „SPORT1“. Vor allem die „Sun“ teilt kräftig aus und berichtet von einer „Flut von durchgesickerten Informationen“, welche die Anhänger der „Three Lions“ schockiert zurückgelassen habe.

Phil Foden sei demnach „brutal aus dem Kader gestrichen“ worden. Ein Journalist der Zeitung kommentierte unmissverständlich: „Wer glaubt, dass dieser englische Kader die Weltmeisterschaft gewinnen kann, sollte sich mal den Kopf untersuchen lassen.“ Für Tuchel sei es ein Vabanquespiel – er wird entweder als Held gefeiert oder alles endet in einer Katastrophe.

Ähnlich äußert sich der „Daily Mirror“, der von „knallharten und kompromisslosen Entscheidungen“ berichtet. Das Blatt ergänzt: „Das sind einschneidende Entscheidungen – und ein großes Risiko.“ Die klare Botschaft: Dem deutschen Trainer seien große Namen und die Ansichten anderer völlig gleichgültig.

Das Fußball-Portal „Transfer News Live“ überschreibt ein Bild von Thomas Tuchel mit den harschen Worten: „Der derzeit am meisten gehasste Mann in England“, während ein Kommentator viel Zuspruch für den folgenden Kommentar erhält: „Tuchel ist entweder ein Genie … oder er ist dabei, in England einen Bürgerkrieg auszulösen.“

Überraschungs-Comeback sorgt für Kopfzerbrechen

Die wohl größte Sensation ist die Berufung des Angreifers Ivan Toney (Al-Ahli). Rob Dorsett von Sky Sports News war komplett perplex und meinte: „Vergessen Sie alles, was ich über meine Vorhersagen zum Kader von Thomas Tuchel für die englische Nationalmannschaft gesagt habe.“ Er unterstrich, Tuchel sei ein „Mann mit eigener Meinung“, welcher „keine Angst hat, große Namen außen vorzulassen“.

Kyle Walker, Jude Bellingham, Ivan Toney und Declan Rice feiern nach dem Sieg im Viertelfinalspiel der EM 2024 zwischen England und der Schweiz in der Düsseldorf Arena.

Copyright: AFP

Jubel bei den Three Lions (vl.): Kyle Walker, Jude Bellingham, Ivan Toney und Declan Rice feiern nach dem Sieg im Viertelfinalspiel der EM 2024 zwischen England und der Schweiz in der Düsseldorf Arena.

Doch die Personalie Toney gibt Rätsel auf. Der 30-jährige Stürmer ist seit dem letzten Sommer in Saudi-Arabien aktiv und spielte unter Tuchel bisher so gut wie keine Rolle. Sein einziger Auftritt im Nationaltrikot: lächerliche zwei Minuten bei einem Freundschaftsspiel gegen Senegal im Juni des Jahres 2025. Bei den drei jüngsten Länderspiel-Perioden wurde er komplett ignoriert.

Ein Argument für Toney ist seine fantastische Bilanz in Saudi-Arabien: In 49 Pflichtpartien erzielte er 42 Tore und bereitete elf weitere vor. Trotzdem nennt Dorsett die potenzielle Nominierung einen „Schock“ und rätselt über die Gründe: „Ich zerbreche mir den Kopf, um zu verstehen, was hier vor sich geht.“  (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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