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Kurz nach Martel-TransferMainz schlägt wieder ablösefrei in der Bundesliga zu

Duell um den Ball zwischen Eric Martel und Ransford Königsdörffer.

Copyright: IMAGO / Nordphoto

Eric Martel und Ransford Königsdörffer trafen in Duellen zwischen Köln und Hamburg als Gegner aufeinander.

Schon in der ersten Woche nach Saisonende hat Mainz 05 zwei potenzielle Leistungsträger aus der Bundesliga ablösefrei verpflichtet.

Die alte Saison ist kaum vorbei, da arbeitet Mainz 05 schon mit Hochdruck am Kader für die kommende Spielzeit. Einen Tag nach der Verpflichtung von Mittelfeldspieler Eric Martel (24/1. FC Köln) haben die Nullfünfer schon wieder ablösefrei in der Bundesliga zugeschlagen.

Stürmer Ransford Königsdörffer verlässt nach vier Jahren den Hamburger SV und wechselt nach Mainz. Das gaben beide Klubs am Mittwoch (20. Mai 2026) bekannt. Der ghanaische Nationalspieler hatte in der abgelaufenen Saison fünf Tore für den Aufsteiger erzielt.

Vor einem Jahr platzte Königsdörffers Frankreich-Wechsel

Königsdörffer stand bereits im vergangenen Sommer vor einem Wechsel, fiel beim französischen Erstligisten OGC Nizza aber durch den Medizincheck. Nun kehrt der 24-Jährige dem HSV doch den Rücken.

„Wir hätten gern mit ihm verlängert, aber er hat sich bewusst für eine neue Herausforderung entschieden – das gilt es zu akzeptieren“, sagte HSV-Sportdirektor Claus Costa.

Königsdörffer, der zunächst noch die WM mit den „Black Stars“ spielen wird, sagte über seinen Wechsel: „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung hier in Mainz. Trainer und Sportverantwortliche haben mir in den Gesprächen klar umreißen können, was ihr Plan ist. Das war sehr überzeugend.“

Beim entscheidenden Sieg zum Aufstieg der Hamburger nach sieben Jahren hatte Königsdörffer gegen den SSV Ulm zwei Treffer erzielt. Der Neuzugang sei ein „schneller und körperlicher Angreifer, der mit seiner Spielweise sehr gut in unsere Offensive passen wird“, sagte Niko Bungert, Sportdirektor der Mainzer. (sid/bc)

Emre Can, Niklas Süle und Maximilian Beier stehen nebeneinander.
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