Manuel Baum bleibt Trainer des FC Augsburg. Wie der Fußball-Bundesligist mitteilte, habe der bisherige Interimstrainer seinen Vertrag bis zum 30. Juni 2028 verlängert.
Comeback gekröntFC Augsburg macht Trainer-Entscheidung offiziell
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Der FC Augsburg hat sich in der Trainerfrage endgültig festgelegt: Rückkehrer Manuel Baum (46), der im Laufe der Saison von Sandro Wagner (38) übernommen hat, wird anders als zuvor geplant zur Dauerlösung.
Baum, schon von 2016 bis 2019 FCA-Trainer, wurde mit einem Vertrag bis 2028 ausgestattet. Mit dem dauerhaften Verbleib krönte Baum sein Comeback, bei dem er die Fuggerstädter mit einem starken Punkte-Schnitt von 1,50 von den Abstiegsrängen ins Mittelfeld der Tabelle geführt hatte.
Manuel Baum betrieb Eigenwerbung beim FC Augsburg
„Manuel hat in den letzten Monaten als Cheftrainer auf allen Ebenen einen sehr guten Job gemacht, weswegen wir uns sehr freuen, dass der Weg auf dieser Position gemeinsam weitergeht“, sagte Geschäftsführer Michael Ströll laut Mitteilung.
Baum ist ursprünglich als Leiter Entwicklung & Fußballinnovation bei den Augsburgern angestellt worden, die in dieser Saison endgültig das Image der grauen Maus abstreifen wollten.
Dafür verpflichtete Geschäftsführer Michael Ströll den vorherigen DFB-Assistenten von Bundestrainer Julian Nagelsmann, Sandro Wagner. Doch das Wagnis ging in die Hose.
„Auch wenn die Planungen bei meiner Rückkehr als Leiter Entwicklung und Innovation andere waren, so hat mir die tägliche Arbeit mit der Mannschaft, dem Staff und Trainerteam in den vergangenen Monaten so viel Spaß gemacht, dass ich den eingeschlagenen Weg im Team gerne fortsetzen möchte“, sagte Baum. Er freue sich auf die kommenden Aufgaben nach der Sommerpause.
Unter Baums Führung beendete der FCA die Saison auf Platz neun – trotz des 0:4 zum Abschluss bei Union Berlin war es die drittbeste Saison in der Bundesliga-Geschichte.
„Manuel hat im Herbst 2025 in einer schwierigen Phase gemeinsam mit dem Trainerteam den Turnaround geschafft“, sagte Sportdirektor Benjamin Weber. „Wir sind überzeugt, dass wir in dieser Konstellation eine sehr gute Basis für eine gemeinsame erfolgreiche Zukunft haben.“ (dpa/bc)
