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Schiri-ZoffFreiburg-Coach Streich bedient: „Nicht die Verhältnismäßigkeit, die man sich wünscht“

Freiburg-Trainer Christian Streich (l.) in Diskussion mit dem vierten Offiziellen Patrick Ittrich.

Freiburg-Trainer Christian Streich (l.) in Diskussion mit dem vierten Offiziellen Patrick Ittrich beim Spiel gegen Borussia Dortmund am Samstag (4. Februar 2023) in der Bundesliga.

Beim Spiel gegen Borussia Dortmund kassiert der SC Freiburg früh im Spiel eine Gelb-Rote-Karte. Trainer Christian Streich sah die Entscheidung des Schiedsrichters als „unverhältnismäßig“ an.

Trainer Christian Streich (57) von Fußball-Bundesliga SC Freiburg hat sich über die Schiedsrichter-Entscheidung bei der Entstehung der ersten Gelben Karte für Gelb-Rot-Sünder Killiann Sildillia (20) im Spiel bei Borussia Dortmund (1:5) beklagt. „Das ist dann nicht die Verhältnismäßigkeit, die man sich wünscht“, meinte der 57-Jährige.

Wenige Augenblicke vor der Aktion war Freiburgs Daniel Kofi Kyereh (26) in einen ähnlichen Zweikampf verwickelt gewesen, Schiedsrichter Robert Schröder (37) pfiff jedoch nicht. „Kofi will in den Rücken von Niklas Süle (27) und der fährt den Arm aus, trifft ihn am Hals und macht zu“, sagte Streich.

Freiburg-Trainer Christian Streich: „Ich ärgere mich maßlos“

„Der Kiliann macht eigentlich dasselbe – ich hab es mehrmals angeschaut – und dafür gibt es dann Gelb“, äußerte Streich: „Das ist dann nicht die Verhältnismäßigkeit, die man sich wünscht.“ Nur zwei Minuten später sah Sildillia dann nach einem weiteren Foul Gelb-Rot.

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„Da hat er einen Punkt. Die erste Szene ist mir durchgegangen“, gab Schröder am Sonntag (4. Februar 2023) im Doppelpass bei Sport1 zu: „Wir haben sie nicht gesehen, deswegen kam auch kein Freistoßpfiff. Es wäre richtig gewesen, es abzupfeifen. Das zweite Foulspiel ist für mich aber richtig geahndet.“

Auch in der Schlussphase regte sich der Coach über eine für ihn unberechtigte Entscheidung auf, die zur Gelb-Roten Karte gegen ihn führte.

„Es gibt wieder einen Pfiff gegen uns, dann bin ich weggelaufen und habe mich sehr geärgert“, sagte Streich: „Ich habe gesagt, er soll sich ein gelbes Hemd anziehen.“

Der vierte Offizielle habe „das gehört, das war ihm dann zu viel.“ Es sei „meine Dummheit gewesen“, gab Streich zu: „Ich ärgere mich maßlos über mich selbst, vielleicht sogar ein bisschen mehr, als über die Unverhältnismäßigkeit, wie heute dieses Spiel geleitet wurde.“ (sid)