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„Mit Fans wären wir nicht so abgestiegen“ Schalke-Legende Asamoah glaubt an den Heimvorteil

Schalkes Gerald Asamoah steht im Stadion von Arminia Bielefeld bei der 0:1-Niederlage des FC Schalke 04

Gerald Asamoah (hier bei der 0:1-Niederlage des FC Schalke 04 am 20. April 2020 gegen Bielefeld) hält viel von den S04-Fans.

Schalke-Ikone Gerald Asamoah ist überzeugt davon, dass die Königsblauen mit der Unterstützung ihrer Fans einige Punkte mehr in der vergangenen Abstiegssaison geholt hätte. Knapp wäre es wohl aber trotzdem geworden.

Gelsenkirchen. Am 20. April 2021 war der Tag gekommen: Der FC Schalke 04 besiegelte mit dem 0:1 bei Arminia Bielefeld vier Spieltage vor Saisonende den Abstieg aus der Bundesliga.

Im Anschluss stellte sich ein sichtlich angefasster Gerald Asamoah (43) den Interview-Fragen – mit Tränen in den Augen. Besonders vermisst hat der Ex-Angreifer in der Abstiegssaison den Rückhalt der Fans, der aufgrund der Corona-Pandemie stark eingeschränkt war.

Gerald Asamoah über Schalke-Abstieg: „Mit Fans wäre es spannender geworden“

„Ich glaube, mit den Fans wären wir zumindest nicht so sang- und klanglos abgestiegen. Ob wir dringeblieben wären, weiß ich nicht“, sagte Asamoah nun im Gespräch mit der „WAZ“. Der Verantwortliche des FC Schalke 04 meinte: „Wir hätten mehr Punkte geholt und es wäre spannender geworden.“

Da die Zuschauer nun wieder in den Stadien für Stimmung sorgen, werde auch die Mannschaft davon beflügelt. „Du siehst doch jetzt, wie gut die Fans dem Verein tun. Als gegen Darmstadt kurz vor Schluss das 2:3 fiel, saß ich auf der Bank und habe mich gefragt: Wie laut ist das? Was passiert hier?“, so Asamoah, den dies offensichtlich begeistert: „Wenn du als Spieler auf dem Platz stehst, nimmst du viele Sachen nicht wahr. Auf der Bank war das Gänsehaut pur.“ (F.N.)

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