Geld spielt keine Rolle Führt Lucien Favre Newcastle aus dem Tabellenkeller?

Lucien Favre an der Seitenlinie von Borussia Dortmund

Topkandidat bei Newcastle: Lucien Favre, hier am 20.10.2020 als Trainer von Borussia Dortmund.

Nach dem die schwerreichen saudischen Investoren bei Newcastle United Coach Steve Bruce entlassen haben, wird beim Vorletzten der Premier League die Nachfolge geregelt. Die Topkandidaten: Paulo Fonseca, Steven Gerrard und der Ex-Dortmunder Lucien Favre.

Newcastle. Kaum haben die saudischen Investoren Newcastle United übernommen, geht es beim nordenglischen Klub hoch her: Der Tabellenvorletzte der englischen Premier League trennte sich vom erfolglosen Coach Steve Bruce (60) – und sucht nun einen Nachfolger, der nicht nur im Abstiegskampf bestehen kann, sondern den Klub mittelfristig zum Spitzenklub formen soll. Bis zum Wochenende rund um den 23. Oktober 2021 soll eine Entscheidung fallen.

Ganz oben auf der Favoritenliste steht ein alter Bundesliga-Bekannter: Neben der früheren Liverpool-Legende Steven Gerrard (41) und Ex-AS-Rom-Trainer Paulo Fonseca (48), in den Wettbüros derzeit Favorit, soll vor allem Ex-Dortmund-Trainer Lucien Favre (63) bei den „Magpies“ (Elstern) Kandidat für die Bruce-Nachfolge sein.

Der Job dürfte kurzfristig schwierig, mittelfristig aber durchaus reizvoll und finanziell ohnehin mega lukrativ sein. Denn: Geld spielt bei dem saudischen Konsortium keine Rolle, sie wollen Newcastle zum nächsten englischen Spitzenklub formen.

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Steven Gerrard dirigiert seine Mannschaft.

Steven Gerrard, hier in der Europa League am 30. September 2021, führte die Glasgow Rangers zum Titel in Schottland.

Steve Bruce: „Es war schwer, eine fette Platzverschwendung zu sein.“

Steve Bruce hatte am Dienstag im Telegraph sein Scheitern zu erklären versucht: „Es war sehr, sehr schwierig. Nie wirklich gewollt zu sein, zu merken, dass die Leute wollten, dass ich scheiterte und sagten, ich würde scheitern, ich wäre nutzlos, eine fette Platzverschwendung, ein taktisch ungeschickter Kohlkopf.“ Immerhin soll er eine Abfindung von rund zehn Millionen Euro kassieren.

Erst einmal übernimmt Co-Trainer Graeme Jones (51) interimsmäßig den Posten, dann aber soll eine große Lösung folgen. Steven Gerrard (Vertrag bis 2024) hatte in der vergangenen Saison die Glasgow Rangers erstmals seit 2011 zur schottischen Meisterschaft geführt und gilt seitdem als heißer Kandidat auf einen Spitzenjob in der Premier League. Lucien Favre  soll sich schon länger mit dem Schritt nach England beschäftigen, nach dem er seit seiner Entlassung am 13. Dezember 2020 in Dortmund ohne Beschäftigung ist.

Ex-Rom-Trainer Paulo Fonseca

Paulo Fonseca, hier am 23. Mai 2021 an der Linie für den AS Rom, gilt bei den Wettanbietern als Favorit in Newcastle.

Fonseca war im Sommer mit den Tottenham Hotspur einig, plante schon die Vorbereitung, doch da dachten dort die Bosse um.

Als vierter Kandidat wird Leicester Citys Erfolgscoach Brendan Rodgers (48) gehandelt, doch der soll auf die Nachfolge von Pep Guardiola (50) bei Manchester City spekulieren – der Spanier will im Sommer 2022 dort aufhören.

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