Nach Hütter & Weinzierl Trainerbeben: Nächster Bundesliga-Coach entlassen – ein weiterer wackelt gewaltig

Aktuell umstritten: Florian Kohfeldts Trainerposten beim VfL Wolfsburg.

Florian Kohfeldt vor der Partie zwischen dem VfB Stuttgart und dem VfL Wolfsburg in der Bundesliga am 30. April 2022.

Nach den Trainerbeben um Adi Hütter bei Gladbach und Markus Weinzierl beim FC Augsburg ist die nächste Trainerentlassung nun beschlossen.

Das Trainerbeben in der Bundesliga geht auch am Sonntag (15. Mai 2022) weiter. Nach dem Aus von Adi Hütter in Gladbach und Markus Weinzierl beim FC Augsburg der Hammer beim VfL Wolfsburg!

Die VfL-Bosse Jörg Schmadtke (58) und Marcel Schäfer (37) riefen ein Treffen mit Trainer Florian Kohlfeldt ein. Dieses endete mit einem Paukenschlag. Der 39-Jährige muss das Feld räumen!

Geschäftsführer Schmadtke erklärte: „Wir bedauern diese Entwicklung und bedanken uns bei Florian Kohfeldt, dass er uns in einer schwierigen Situation geholfen und die richtigen Maßnahmen ergriffen hat, um den Klassenerhalt zu sichern. Wir wünschen ihm alles Gute und sind überzeugt, dass er seinen Weg als Trainer gehen wird.“

VfL Wolfsburg entlässt Florian Kohfeldt

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Eine weitere Zusammenarbeit sei eine zu große Drucksituation für die kommende Saison, äußerte der Klub in seinem Statement. Trainer Kohfeldt erklärte: „Wir hatten besonders in der Rückrunde mit vielen Unwägbarkeiten zu kämpfen, die diese Aufgabe extrem erschwert haben. Gleichwohl ist es uns gemeinsam gelungen, drei Spieltage vor Saisonende das rettende Ufer zu erreichen und eine Entwicklung einzuleiten.“

Der Ex-Bremen-Trainer sollte nach dem Aus von Mark van Bommel (45) am neunten Spieltag die Wölfe wieder in die Erfolgsspur bringen. Doch dies gelang zu keinem Zeitpunkt. Trotz der Entlassung zeigte der 39-Jährige sich jedoch zufrieden: „Ich bin froh, dass ich die Mannschaft in einem stabilen Zustand hinterlasse und wünsche den Spielern und dem gesamten Klub alles Gute sowie viel Erfolg.“

Ebenfalls Wackelkandidat: Sebastian Hoeneß bei Hoffenheim

Zwischenzeitlich befanden sich die Wolfsburger sogar im Abstiegskampf. Zum Ende hin landete der VfL zwar auf Platz zwölf, jedoch spielten sie weit unter ihren Erwartungen. In der letzten Saison war noch die Champions-League-Qualifikation gelungen.

Des Weiteren steht Sebastian Hoeneß (40) bei der TSG 1899 Hoffenheim ebenfalls vor dem Aus. Laut einem Bericht der „Bild am Sonntag“ muss der 40-Jährige nach neun sieglosen Spielen ebenfalls um seinen Trainerposten bangen.

Rosen äußerte sich jedoch Ende April noch extrem positiv gegenüber seinem Cheftrainer und stärkte ihm den Rücken: „Sebastian ist ein cooler, ehrlicher Typ, kein Schaumschläger, ein starker Kommunikator und ein absoluter Fußballfachmann.“ Bei der vorläufigen Saisonanalyse Rosens in der vergangenen Woche waren eher die vielen Verletzten und die durchwachsene Abwehr thematisiert worden, nicht aber der Trainer. (fr)

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