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Marco Rose BVB-Coach zieht bitteren Schlussstrich: „Können Saison nicht rosarot reden“

BVB-Coach Marco Rose beim Spiel gegen den VfB Stuttgart.

Dortmund-Coach Marco Rose, hier beim Spiel des BVB gegen den VfB Stuttgart am 8. April 2022, hat zwei Spieltage vor Saison-Ende ein ernüchterndes Fazit gezogen.

Ernüchterndes Fazit! BVB-Coach Marco Rose ist mächtig angefressen. Die Saison der Schwarz-Gelben lief definitiv anders, als der 45-Jährige geplant hatte.

Enttäuschendes DFB-Pokal-Achtelfinal-Aus (1:2) gegen Zweitligist St. Pauli, Aus in der Champions-League-Gruppenphase – auch in der Europa League kam der BVB auf keinen grünen Zweig. Die Glasgow Rangers (2:4 und 2:2) kegelten die Mannschaft von Trainer Marco Rose (45) aus dem Turnier.

Und: Wie sollte es auch anders sein, in der Liga ließ der BVB mal wieder viel zu viel Luft nach oben. Die ewigen Bayern konnten quasi unbedrängt die zehnte Deutsche Meisterschaft in Serie eintüten. Grund genug für Marco Rose, bereits zwei Spieltage vor dem Ende der Bundesliga-Spielzeit einen Schlussstrich zu ziehen.

„Wir können die Saison nicht mehr rosarot reden und haben in der Summe eine ernüchternde Saison gespielt. Wir haben nicht das geschafft, was wir uns vorgenommen haben“, bekannte der Coach des Tabellenzweiten vor der Partie am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei Schlusslicht Greuther Fürth.

Marco Rose: „Haben ganze Menge Luft nach oben“

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Mit den jüngsten Verpflichtungen der beiden Nationalspieler Niklas Süle (26, FC Bayern) und Nico Schlotterbeck (22, SC Freiburg) sei der Umbau des Teams für die kommende Saison noch nicht abgeschlossen. „Es geht nun darum, dass wir die Dinge auf den Weg bringen und an welchen Stellschrauben wir drehen müssen. Wir haben eine ganze Menge Luft nach oben und wollen in der nächsten Saison anders auftreten und Euphorie schaffen“, sagte Rose.

Die Personalnot der vergangenen Wochen bleibt dem 45-Jährigen bei Borussia Dortmund auch im Saison-Schlussspurt erhalten. Erneut fehlen Gregor Kobel (24), Mats Hummels (33), Giovanni Reyna (19), Thomas Meunier (30), Mateu Morey (22), Mahmoud Dahoud (26), Thorgan Hazard (31), Donyell Malen (23) und Steffen Tigges (23).

Zudem verzichtet Rose auf die zuletzt bei den Profis eingesetzten 17 Jahre alten Talente Jamie Bynoe-Gittens und Tom Rothe. Sie sollen im Halbfinale des U19-Teams um die deutsche Meisterschaft gegen den FC Schalke zum Einsatz kommen. Trotz der dünnen Personaldecke erwartet der Coach von seinem Team beim Tabellenletzten einen Sieg: „Wir wollen drei Punkte holen, um unseren zweiten Tabellenplatz abzusichern.“ (cw/dpa)

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