„Mehr Zeit zum Eierkraulen“ Nach Kult-Spruch: Podolski verabschiedet Löw unter der Gürtellinie

Lukas Podolski verabschiedet Joachim Löw beim DFB.

Lukas Podolski (2.v.r.) und weitere Weltmeister von 2014 verabschiedeten am 11. November 2021 Ex-Bundestrainer Joachim Löw.

Lukas Podolski hat Joachim Löw mit einer ganz besonderen Nachricht verabschiedet: Der Ex-Bundestrainer habe nun mehr Zeit „für unser Hobby der Nation: Eier kraulen“.

Wolfsburg. „Ich denke, 80 Prozent von euch kraulen sich auch mal die Eier.“ Dieser Spruch von Ex-Nationalspieler Lukas Podolski (36) während der EM 2016 wurde Kult!

Damals hatte sich Bundestrainer Jogi Löw (61) beim Gruppen-Spiel gegen die Ukraine (2:0) beherzt in die Hose gegriffen. Die entsprechenden Bilder liefen vor allem im Netz rauf und runter – bis Poldi die „Eier-Debatte“ mit seinem Volltreffer-Spruch beendete.

Doch wie könnte der Kölner den Weltmeister-Coach von 2014 besser in die DFB-Rente schicken als mit einem verbalen Seitenhieb in Erinnerung an damals?

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Lukas Podolski: Joachim Löw hat mehr Zeit zum Eierkraulen

Beim 9:0-Sieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Liechtenstein am Donnerstagabend (11. November 2021) in Wolfsburg wurde Löw, für den nach der EM im Sommer Schluss war, offiziell verabschiedet.

Podolski stand gemeinsam mit Per Mertesacker (37), Sami Khedira (34), Miroslav Klose (43), Mario Gomez (36) und weiteren Weltmeister-Kollegen Spalier für den Ex-Bundestrainer. Und über seine sozialen Kanäle schickte Poldi noch eine ganz persönliche Botschaft hinterher…

Der Fan-Liebling schreibt: „Lieber Jogi, es war mir eine Ehre, Dich persönlich zu verabschieden – so wie Du es bei mir und vielen unserer Weltmeister zuvor getan hast. Danke für ALLES und vor allem für 2014 und alles Gute für die Zukunft.“

So weit, so normal. Doch es folgt noch ein Zusatz: „P.S.: Jetzt bleibt auch Dir mehr Zeit für unser Hobby der Nation: Eier kraulen.“ Dazu lachende und grinsende Emojis. Auch Löw, der jahrelang auf Spaßvogel Podolski zählen konnte, wird sich ein Schmunzeln nicht verkneifen können.

Aber, mal schauen, wie viel Zeit Löw wirklich bleibt. Schließlich hat der Schwarzwälder im Rahmen seiner Verabschiedung auch durchblicken lassen, dass er mit einer Rückkehr auf die Trainerbank liebäugelt. Löw: „Das ist durchaus vorstellbar. Ich habe immer gesagt, dass ich ein bisschen Pause mache. Aber die Lust und die Motivation kommen allmählich zurück“.

Deutscher Bundestrainer war er von 2006 bis 2021. Podolski (130 Länderspiele, 49 Tore) hatte seine Nationalmannschafts-Karriere im März 2017 mit einem Traumtor gegen England (1:0-Sieg) beendet. (mze)

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