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„Muss sich selber helfen“ Sané sorgt auch beim DFB für Unmut: Flick lässt ihn schmoren, Bierhoff zählt ihn an

Leroy Sane und Benjamin Henrichs sitzen auf der Ersatzbank.

Leroy Sané saß in Budapest am 11. Juni 2022 90 Minuten auf der Ersatzbank. Neben ihm ist Benjamin Henrichs zu sehen. 

Beim Spiel in Ungarn blieb Leroy Sané Reservist. Der Münchner fiel mehrmals durch Lustlosigkeit auf. DFB-Direktor Oliver Bierhoff griff daher nach der Partie zu deutlichen Worten.

Beim FC Bayern haben die Verantwortlichen Leroy Sané (26) bereits mit deutlichen Worten angezählt. Nun scheint für den Münchner auch in der Nationalmannschaft die Luft dünner zu werden.

In Italien stand Sané noch in der Startelf, in der 59. Minute war in Bologna dann Schluss. Die Statistik wies 33 Prozent Zweikampfquote, kein Schuss aufs Tor und satte 13 Ballverluste auf. Gegen England durfte er nur für die letzten sieben Minuten aufs Feld, vergab eine gute Konterchance mit Timo Werner (26) kläglich.

Oliver Bierhoff mit klarer Ansage an Leroy Sané

Gegen Ungarn war ihm am Samstag (12. Juni 2022) gar kein Einsatz vergönnt. Stattdessen wechselte Hansi Flick (57) lieber die Offensiv-Alternativen Julian Brandt (26), Lukas Nmecha (23) und Karim Adeyemi (20) ein.

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Nach der Partie gab es dann deutliche Worte von Oliver Bierhoff (54). „Es ist für ihn keine leichte Situation. Wir helfen ihm, aber er muss sich natürlich auch selber helfen. Am Ende musst du dich als Spieler da rauskämpfen“, sagte der Geschäftsführer Nationalmannschaften und Akademie nach dem 1:1 in Budapest.

Mehrere Dinge fielen rund um Sané auf. Zum Warmmachen vor dem Spiel kam er über fünf Minuten später als alle anderen Profis, erst gegen Ende der Partie durfte er sich noch einmal ein bisschen dehnen, wirkte dabei aber ebenfalls nicht besonders engagiert. Als die Reservisten nach der Partie noch ein paar Sprints auf dem Rasen absolvierten, kam der Bayern-Star ebenfalls nur verspätet hinzu.

„Man darf seine Körpersprache nicht überinterpretieren, das ist so seine Art und Weise“, sagt Bierhoff zwar: „Aber wichtig ist natürlich, das weiß er, dass er trotz dieser Körpersprache auch die Leistung bringen muss.“ Auch bei den Trainingseinheiten in der vergangenen Woche kam der Flügelflitzer gerne als Letzter aufs Feld, schnürte sich dann noch gelassen die Schuhe oder gähnte auch schon mal aufreizend.

Bisher hatte der Bundestrainer sich immer auch mit Worten vor Leroy Sané gestellt. „Wir unterstützen ihn mit allem, was wir haben. Er hat enorme Qualität, er ist schnell, trickreich – er kann der Unterschiedsspieler sein“, sagte Flick. Doch nun scheint er auch vom Gehabe des so hoch Veranlagten genervt.

Oliver Bierhoff zu Leroy Sané: „Jetzt muss der Spieler was draus machen“

„Hansi ist sehr kommunikativ, ist sehr aufbauend, versucht immer wieder, die Spieler für sich zu gewinnen“, sagte Bierhoff über den internen Umgang mit Sané: „Aber irgendwann muss man auch sagen, das ist es jetzt – und dann muss ein Spieler was draus machen.“

Warum der 26-Jährige nach starken Monaten in der Hinrunde plötzlich wieder so im Loch verschwunden ist, darüber rätseln viele im Verein und nun auch bei der DFB-Elf. Nach EXPRESS.de-Informationen soll es private Sorgen für Sané geben. Aber letztlich ist es vor allem seine komplizierte Einstellung zu seinem Beruf, die ihm Probleme bereitet.

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