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„Irritierend“ Ex-BVB-Stürmer Immobile in Italien nach WM-Debakel unter Beschuss

Ciro Immobile ärgert sich bei Italiens Playoff-Blamage gegen Nordmazedonien.

Ciro Immobile ärgert sich am Donnerstag (24. März 2022) bei Italiens Playoff-Blamage gegen Nordmazedonien. Anschließend gab es viel Kritik in der Heimat.

Italien schießt sich nach der zweiten verpassten WM-Endrunde in Folge auf Sündenbock Ciro Immobile ein. Der frühere Angreifer von Borussia Dortmund agiert im Nationaltrikot oft so unglücklich wie in der Bundesliga.

Italien sucht nach dem Playoff-Debakel gegen Nordmazedonien nach dem Sündenbock für die zweite verpasste WM-Endrunde in Folge. Besonders Stürmer Ciro Immobile (32) rückte bei Fans und Presse in den Fokus, nachdem er mit einem erneuten glücklosen Auftritt im Nationaltrikot seinen Anteil an der Torlos-Pleite gegen den Fußballzwerg hatte.

Zum erst dritten Mal in seiner Nationalmannschafts-Karriere trug der frühere Dortmunder Bundesliga-Stürmer sogar die Kapitänsbinde. Doch die Führungsrolle schien eher wie eine zusätzliche Last für Immobile, der seine ohnehin schon schwache Tor-Quote im Dress der „Squadra Azzurra“ im entscheidenden Moment nicht aufhübschen konnte.

Italien verpasst WM 2022: Presse hadert mit Ciro Immobile

Während Immobile in Italien seit Jahren zuverlässig trifft und in der Serie A auf starke 176 Tore in 285 Spielen kommt, gelangen ihm für das Nationalteam nur 15 Treffer in 55 Spielen. Nachdem er beim EM-Triumph noch in den ersten beiden Turnierspielen geknipst hatte, lieferte er gegen Nordmazedonien sein siebtes torloses Spiel in Serie.

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„Viel Willenskraft, aber zu viele dumme Entscheidungen, immer ein Kontakt zu wenig oder einer zu viel. Irritierend“, schimpfte der „Corriere della Sera“ in seiner Einzelkritik. Die „Gazzetta dello Sport“ tadelte Immobiles Auftritt als „stürmisch und verwirrt“.

Ciro Immobile auch bei Italien-Fans in der Kritik

Bis zu seiner Auswechslung in der 77. Minute kam Italiens Sturm-Hoffnung auf 34 Ballkontakte, brachte dabei lediglich einen Abschluss zustande. Wie schon so oft im Nationalteam fremdelte Immobile mit den Zuspielen seiner Kollegen, wirkte zu keiner Zeit wie der ständige Gefahrenherd, den die Verteidiger in der Serie A Woche für Woche kaum in den Griff bekommen.

„Immobile hat einen Zwillingsbruder, der an seiner Stelle in der Nationalmannschaft spielt“, vermutete ein ernüchterter Fan bei Twitter: „Anders kann man sich den Mist nicht erklären, den er mit Italien fabriziert, während er bei Lazio Rom ein verdammter Scharfschütze ist.“

Besonders Fans von Lazio sprangen ihrem Tor-Garanten aber auch zur Seite. „Berardi hat alles vermasselt, sogar bei leerem Tor. Insigne kann nichts anderes als Raketen auf die Tribüne zu feuern, Barella macht Alleingänge. Aber natürlich wird man nur Immobile die Schuld geben“, mutmaßte ein Nutzer schon kurz nach dem Spiel. Er sollte recht behalten.

Ciro Immobile fremdelte auch mit der Bundesliga

Die Eindrücke erinnern an Immobiles unglückliche Zeit in der Bundesliga, wo er in der Katastrophen-Saison 2014/2015 mit Borussia Dortmund zeitweise im Abstiegskampf steckte. Der Druck der direkten Nachfolge von Robert Lewandowski (33) lastete schwer auf seinen Schultern, die dünne Ausbeute: drei magere Tore in 24 Ligaspielen.

Obwohl die gesamte BVB-Mannschaft damals unter ihren Möglichkeiten blieb, verzweifelte der Anhang besonders an Immobile, der zunehmend auch an sich selbst zweifelte. Schon nach einem Jahr war das Kapitel BVB wieder beendet, Immobile floh über eine Zwischenstation beim FC Sevilla in Spanien zurück nach Italien, wo es schnell wieder deutlich besser lief – wenn auch vornehmlich im Vereinstrikot. (bc)

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