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„Schlimmste Demütigung“ Italiens Presse trauert nach Playoff-Blamage um verspielten WM-Traum

Giorgio Chiellini wischt sich nach Italiens Niederlage im WM-Playoff gegen Italien mit dem Trikot durch das Gesicht

Während Nordmazedonien über die Sensation im Playoff-Halbfinale am Donnerstag (24. März 2022) jubelte, war die Ernüchterung in Italien gewaltig.

Die Fußball-Weltmeisterschaft hat weit vor ihrem Beginn die erste Sensation. Das Playoff-Aus von Europameister Italien gegen Nordmazedonien überrascht die Fußball-Welt und stürzt Italien in tiefe Trauer.

Exakt 256 nach dem größten Höhepunkt seit dem WM-Triumph 2006 ist Italiens Fußball an einem neuen historischen Tiefpunkt angelangt. Hatte am 11. Juli 2021 noch ganz Italien den EM-Triumph seiner Squadra Azzurra gefeiert, verspielte die Auswahl am Donnerstag (24. März 2022) durch die unglaubliche 0:1-Blamage gegen Nordmazedonien bereits im Playoff-Halbfinale alle Chancen auf die WM 2022.

Trotz drückender Überlegenheit vergeigte der Europameister die Pflicht-Aufgabe gegen den Fußballzwerg und ließ damit auch die Hoffnungen auf den Playoff-Showdown im Finale gegen Portugal platzen. Kein Wunder, dass die heimische Presse am Freitag hart mit ihren Nationalspielern ins Gericht ging: Katar ist nach Russland 2018 die zweite Endrunde in Folge, die Italien vor dem Fernseher verfolgen muss.

WM-Debakel für Italien: Pressestimmen zum Katar-Aus

„Gazzetta dello Sport“: „Auf Wiedersehen Weltmeisterschaft, auf Wiedersehen Europameisterschaft, auf Wiedersehen alles. (...) Das Abenteuer ist vorbei, Italien gibt es nicht mehr, das Spiel von Mancini existiert nicht mehr. (...) Wir sind zurück in der Apokalypse.“

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Corriere dello Sport: „Am 11. Juli feierten wir in den Straßen Italiens den Gewinn einer unglaublichen Europameisterschaft. Acht Monate später haben sich die magischen Nächte in einen Albtraum verwandelt. (...) Es hätte ein Abend zum Feiern werden sollen, aber es wurde ein weiteres Italien-Schweden. Es war sogar noch schlimmer, wenn man bedenkt, dass wir als amtierender Europameister zu diesem Spiel anreisten.“

„Corriere della Sera“: „Ein weiteres Waterloo für die Azzurri. (…) Der Traum von der Europameisterschaft verwandelte sich neun Monate später in den schlimmsten Albtraum. (…) Ein Spiel zum Vergessen, das wir leider nie vergessen werden. Vielleicht die schlimmste Demütigung in unserer langen und glorreichen Geschichte.“

Italien verpasst WM 2022: „Wie eine Kernschmelze“

„La Stampa“: „Italien am Ende seiner Kräfte: Die katastrophale Leistung der Nationalmannschaft wurde in der Nachspielzeit von Nordmazedonien bestraft. Tränen und Verzweiflung. Zum zweiten Mal in Folge sind wir bei der Weltmeisterschaft nicht dabei.“

Repubblica“: Zwei verpasste Weltmeisterschaften in Folge sind gleichbedeutend mit einer Kernschmelze, von der sich unser Fußball nur schwer erholen wird: Nicht jeder hat das verstanden, aber die Nationalmannschaft war der Rettungsring, an dem man sich in dieser schwierigen Phase festhalten konnte. (bc)

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