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Nach Impfpass-Skandal Werder-Boss Baumann zu Anfang-Entschuldigung:„Muss jeder Verein für sich bewerten“

Frank Baumann lacht auf bei einer Pressekonferenz.

Mittlerweile kann Werders Geschäftsführer Frank Baumann wie hier am 6. Juni 2021 wieder lachen.

Werder-Boss Frank Baumann hat nach der öffentlichen Entschuldigung von Ex-Trainer Markus Anfang versöhnliche Töne angestoßen. Der Funktionär glaubt, dass der Impfpass-Sünder wieder Fuß fassen werde.

Werder Bremens Sportchef Frank Baumann (46) glaubt trotz des Impfpass-Skandals an eine neue Chance für die Trainerkarriere des ehemaligen Werder-Coaches Markus Anfang (47).

Das sagte der Geschäftsführer des Fußball-Zweitligisten der „Bild“ und dem Multimediaportal „Deichstube“ im Zuge der ersten Interviews des einstigen Werder-Trainers seit der Affäre.

Baumann glaubt an neuen Trainer-Job für Anfang

„Ich halte Markus weiter für einen sehr guten Trainer. Ich bin sicher, dass er im Sommer einen neuen Job finden wird und wünsche ihm alles Gute. Auch in Deutschland ist das für mich absolut vorstellbar“, so Baumann. „Ob er eine zweite Chance als Trainer verdient hat, muss jeder Verein für sich bewerten.“

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Markus Anfang trat im November als Werder-Trainer zurück, weil die Staatsanwaltschaft gegen ihn wegen der Nutzung eines gefälschten Impfpasses ermittelte. Das Bremer Amtsgericht verurteilte ihn in dieser Affäre zu einer Geldstrafe, das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes verhängte eine Sperre von einem Jahr, die ab dem 10. Juni zur Bewährung ausgesetzt wird. In seinen ersten Interviews seitdem entschuldigte sich Anfang im ZDF-Sportstudio und in der „Bild am Sonntag“ unter anderem bei den Verantwortlichen von Werder.

Baumann über Anfang-Statement: „Ich nehme die Entschuldigung an“

„Ja, ich nehme die Entschuldigung an. Und kann damit sicherlich auch im Namen meiner Kollegen der Geschäftsleitung sprechen“, sagte Baumann. „Ich finde es gut und richtig, dass sich Markus geäußert hat. Wenn man einen Fehler macht, ist es richtig, ihn einzugestehen und sich zu entschuldigen.“

Er versuche immer, „sich in die Lage des anderen zu versetzen. Dass Markus aus gesundheitlichen Gründen Ängste hat, wissen wir und dies sollte man auch akzeptieren.“ (dpa)

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