Weil der DFB zögert Sichert sich ein europäischer Top-Klub Hansi Flick?

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Hansi Flick, hier beim Bundesligaspiel gegen Bayer Leverkusen ma 20. April 2021, gilt als Top-Favorit auf den Bundestrainerposten.

Frankfurt/München – Während der Deutsche Fußball-Bund (DFB) in Person von Oliver Bierhoff (52) weiter seiner passiven Linie treu bleibt, könnte sich stattdessen in der Zwischenzeit ein europäischer Top-Klub die Dienste des scheidenden Bayern-Coaches Hansi Flick (56) sichern. In der „Kicker“-Ausgabe vom Donnerstag (22. April) erklärte Bierhoff, nicht aktiv auf Flick zuzugehen.

  • Deutscher Fußball-Bund will nicht aktiv an Hansi Flick herantreten
  • Der aktuelle Bayern-Trainer ist Favorit auf den Bundestrainer-Posten
  • Profitiert am Ende Juventus Turin von Oliver Bierhoffs Zögern?

So erklärte der DFB-Direktor nach Flicks Bekundung der Rücktrittswünsche als Bayern-Coach: „Auch in diesem Fall gilt: Solange ein Trainer in einem laufenden Vertragsverhältnis ist – und das ist nach meinem Verständnis bei Hansi Flick und dem FC Bayern nach wie vor der Fall –, sprechen wir ihn aktiv nicht an.“

Oliver Bierhoff: „Flick genießt beim DFB eine riesige Wertschätzung“

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Dennoch gelte, dass Flick „beim DFB eine riesige Wertschätzung genießt“, so Bierhoff weiter. Das sei keine Überraschung. Auch Fritz Keller (64), Präsident des Verbands, stellt klar: „Wir haben gesagt, dass wir keinen Trainer aus einem vorhandenen Vertrag rausholen. Daran hat sich nichts geändert.“

Von der Trägheit und Passivität des Verbands könnte nun ein europäischer Spitzenklub profitieren. Nach Berichten der „Sportbild“ ist Juventus Turin am Rekordtrainer der Bayern interessiert. Momentan steht dort die italienische Fußball-Legende Andrea Pirlo (41) an der Seitenlinie – allerdings nur mäßig erfolgreich. Der Klub von Cristiano Ronaldo (36) ist aktuell trotz massiver Investitionen nur Vierter in der Serie A. Dabei sollten eigentlich internationale Titel her.

Vier mögliche Szenarien um Hansi Flicks Zukunft

Auch Teams aus der englischen Premier League sollen schon Interesse am Bayern-Coach bekundet haben. So sind in der Causa Hansi Flick Stand jetzt vier Szenarien möglich. Entweder die Bayern lassen Flick überhaupt nicht aus dem Vertrag und bestehen drauf, dass er diesen erfüllt – ein unrealistisches Szenario. Sollte Flick aber dennoch im Streit mit den Bayern auseinandergehen, wäre denkbar, dass er keine Freigabe seitens des Vereins bekommt. Dann würde Flick womöglich ein freies Jahr bevorstehen, für das er aber weiterhin geschätzt acht Millionen Euro kassieren würde.

Das wahrscheinlichste Szenario bleibt weiterhin, dass er den Bundestrainerposten von Joachim Löw (61) nach der Europameisterschaft im Sommer übernimmt. Oder Flick zieht es noch einmal zu einem europäischen Spitzenklub.

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