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Spielfeld vorzeitig verlassen Cristiano Ronaldo wütet nach Torklau in Serbien

Ronaldo-Wütend-Serbien

Cristiano Ronaldo hebt am 27. März in Belgrad wütend die Arme und geht nach dem Schlusspfiff frustriert vom Rasen.

Belgrad – Cristiano Ronaldo war stocksauer. Wütend stürmte der portugiesische Superstar am 27. März 2021 vom Rasen, die blaue Kapitänsbinde schleuderte er achtlos weg, er ruderte vor dem eiligen Abgang in die Katakomben des Belgrader Stadions noch frustriert mit den Armen.

  • Serbien und Portugal trennten sich in der WM-Qualifikation 2:2
  • Ein Tor von Cristiano Ronaldo wurde nicht gegeben
  • Der Offensivspieler von Juventus Turin war danach total frustriert

Was war passiert? In Serbien stand es in der WM-Qualifikation in der Nachspielzeit 2:2. Eine weite Flanke nahm Ronaldo an der Grundlinie volley, zirkelte den Ball irgendwie Richtung Tor, die Kugel rollte über die Linie, nachdem Serbiens Torhüter Marko Dmitrovic den Ball schlicht falsch eingeschätzt hatte.

Portugal jubelte nach Tor von Cristiano Ronaldo

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Die Portugiesen jubelten ausgelassen, denn der Ball war mit vollem Umfang hinter der Linie. Das zeigten auch die oft wiederholten TV-Bilder. Schiedsrichter Danny Makkelie entschied jedoch nicht auf Tor, der Niederländer ließ weiterspielen.

Da es keine Video-Assistenten in der Qualifikation gibt, gab es auch keine Überprüfung. Der Frust bei Ronaldo war so groß, dass er noch die Gelbe Karte wegen Meckerns erhielt.

Nach dem Torklau des Unparteiischen meldete sich der Star von Juventus Turin mit einer Botschaft bei seinen Landsleuten. Gerade in schwierigen Zeiten müsse man sich der nächsten Herausforderung stellen, schrieb der Kapitän am Samstagabend auf seinem Instagram-Account. Er habe das Gefühl, dass „eine ganze Nation verletzt" wurde.

Cristiano Ronaldo wendet sich an seine Landsleute

Hintergrund: Symbolisch war das Wegwerfen der Binde für Ronaldo nicht. Er versicherte auf Instagram, dass das Amt des Kapitäns für ihn der größte Stolz und das größte Privileg seines Lebens sei: „Ich gebe und werde immer alles für mein Land geben, das wird sich nie ändern."

Nach dem verpassten Sieg in Belgrad bleibt Portugal in der Gruppe A weiter hinter Serbien auf dem zweiten Tabellenplatz. Dabei hatte Liverpools Diogo Jota die favorisierten Gäste mit einem Doppelpack (11./36.) mit 2:0 in Führung gebracht.

Aleksandar Mitrovic verkürzte direkt nach der Pause auf 1:2 (46.), ehe der Frankfurter Filip Kostic (60.) den Ausgleich schoss. Die Serben beendeten das Spiel zu zehnt, denn in der Nachspielzeit (90.+2) erhielt Nikola Milenkovic wegen groben Foulspiels die Rote Karte - er hatte Danilo heftig umgetreten, den 29-Jährigen aber zum Glück nicht voll erwischt. (fne, dpa)

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