Werders Double-Held in Angst Gangster planten Entführung der Familie von Nelson Valdez

Nelson Valdez spricht in ein Mikrofon bei seinem Abschiedsspiel.

Der Ex-Bremer Nelson Valdez bei seinem Abschiedsspiel in Asuncion (Paraguay) am 18. Dezember 2021.

Schreckmoment für Nelson Valdez: In letzter Sekunde verhinderte die Nationalpolizei eine Entführung der Familie des früheren Stürmers von Werder Bremen und Borussia Dortmund.

Ex-Fußball-Star Nelson Valdez (38) in Angst um seine Familie: In seiner Heimat Paraguay entging der Double-Held von 2004 nur um Haaresbreite einer Entführung! Fünf Gangster hatten geplant, erst eine Polizeistation zu überfallen, um die Sicherheitskräfte auszuschalten. Dann wollten die Verbrecher die Valdez-Familie in ihre Gewalt bringen.

Wie Medien in Paraguay berichten, nahm die Nationalpolizei in Caaguazu die Gangsterbande aber vor der Tat schon fest. Angeblich wollte das Quintett zunächst eine Polizeistation überfallen, um die Einsatzkräfte auszuschalten und anschließend zum Haus der Familie zu fahren. In ihrem weißen Toyota wurden sie jedoch gestoppt und dingfest gemacht.

Nelson Valdez ein Wandervogel des Fußballs

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Valdez hatte nach seiner Zeit in Bremen noch vier Jahre bei Borussia Dortmund gespielt. 2010 verließ er die Bundesliga, wechselte zu Héracules Alicante. Von dort ging es zu Rubin Kazan und gleich wieder zurück in die Primera Division zum FC Valencia. Danach heuerte er bei Al-Jazira an, spielte für Olympiakos Piräus, ehe er 2014 noch einmal nach Deutschland zu Eintracht Frankfurt zurückkehrte.

Anschließend spielte er noch zwei Jahre in Seattle und kehrte danach in seine Heimat Paraguay zurück. Seine Titelsammlung dabei ist imposant. Neben dem Double in Deutschland holte er in Russland den Pokal, wurde griechischer Meister, gewann die MLS-Trophy und war dann auch noch einmal in Paraguay Meister.

Gangster kamen mit Sturmhauben und Schusswaffen

Erst im Januar 2021 beendete er mit damals 37 Jahren seine erfolgreiche Karriere, setzte sich mit seiner Familie zur Ruhe. Und hatte da sicher nicht mit einer solch feigen Tat gerechnet. Bei der Festnahme wurden bei dem Quintett Lang- und Kurzwaffen, Sturmhauben und Funkgeräte sichergestellt. Nach Angaben der Polizei wollten die Kriminellen 100.000 Dollar (rund 90.000 Euro) Lösegeld erpressen.

Gut, dass die Polizei auf Zack war! Dem Fernsehsender ABC sagte Valdez, der sich derzeit in Deutschland befindet: „Gott sei Dank geht es allen gut! Das ist in dieser Situation das Wichtigste!“

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