Königsblauer Traum-Treffer Schalkes Zalazar schießt sich in die Bundesliga-Rekordliste

Rodrigo Zalazar vom FC Schalke 04 feiert sein Tor in Nürnberg.

Schalkes Rodrigo Zalazar feiert seinen Traumtreffer beim 1. FC Nürnberg am 15. Mai 2022.

Rodrigo Zalazar vom FC Schalke 04 ist beim Zweitliga-Spiel gegen den 1. FC Nürnberg ein echter Traumtreffer gelungen. Der Mittelfeldspieler traf aus 58 Metern.

Wenn du den Aufstieg schon in der Tasche hast, dann traust du dir einfach alles zu. Das hat sich wohl am Sonntag (15. Mai 2022) auch Schalkes Rodrigo Zalazar (22) gedacht. Beim 1. FC Nürnberg gelang ihm ein absolutes Traumtor.

Es lief die 15. Spielminute, als der Mittelfeldspieler den Ball von Darko Churlinov kurz vor der Mittellinie erhielt. Ein kurzer Blick, ein perfekter Schuss mit rechts und der Ball flog aus 58 Metern Entfernung zur 1:0-Führung über Club-Keeper Carl Klaus (28), der etwas weit vor seinem Gehäuse stand, ins Tornetz.

Schalke-Trainer Mike Büskens (54) fasste sich an der Seitenlinie ungläubig an den Kopf. Solch ein Ding hatte er auch noch nicht live erlebt.

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Den Weitschuss-Rekord hält nach wie vor Moritz Stoppelkamp (35), der im September 2014 im Trikot des SC Paderborn gegen Hannover 96 ein unfassbares Tor aus 82,3 Metern gelang. Nur vier Spieler trafen bisher aus einer größeren Distanz als nun der Schalker.

Die weitesten Weitschusstore

  • 20. September 2014: Moritz Stoppelkamp traf für Paderborn gegen Hannover aus exakt 82,3 Metern.
  • 12. März 2011: Giorgos Tzavellas traf für Frankfurt auf Schalke aus 73 Metern.
  • 31. Januar 1986: Klaus Allofs machte im Trikot des 1. FC Köln gegen Leverkusen ein Tor aus 70 Metern.
  • 20. April 2007: Werder Bremens Diego traf aus 62 Metern gegen Alemannia Aachen.
  • 15. Mai 2022: Schalkes Rodrigo Zalazar war beim 1. FC Nürnberg aus 58 Metern erfolgreich.
  • 30. September 2000: Herthas Alex Alves haute den Ball vom Anstoß weg aus 52 Metern gegen den 1. FC Köln ins Netz.

Mit dem Zaubertor waren die Königsblauen auf dem besten Weg Richtung Zweitliga-Meisterschaft, die sie nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich dann auch dank eines späten Treffers von Torjäger Simon Terodde sicherten. DFL-Geschäftsführerin Donata Hopfen (46) hatte die Meisterschale in weiser Voraussicht mit ins Max-Morlock-Stadion gebracht. (msw)

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