„Für uns von existenzieller Bedeutung“ Knäbel spricht über Harit-Abgang beim FC Schalke

Joshua Kimmich (l) und Schalkes Amine Harit in Aktion.

Joshua Kimmich (l, Fc Bayern München) im Duell mit Schalkes Amine Harit am 18. September 2020. Harits Abgang war wichtig für Schalke. 

Der FC Schalke kämpft weiter ums finanzielle Überleben. Wie wichtig der Abgang von Amine Harit nun war, unterstrich Vorstand Peter Knäbel.

Gelsenkirchen. Sportvorstand Peter Knäbel rechnet nicht mehr mit einem Punktabzug für den Bundesliga-Absteiger FC Schalke 04 wegen des Verstoßes gegen Lizenzauflagen. „Wir sind uns sehr, sehr sicher, dass wir diesen Sechs-Punkte-Abzug verhindern können“, sagte Knäbel am Sonntag (5. September 2021) dem TV-Sender Bild. Ausschlaggebend dafür war offenbar vor allem die Ausleihe von Amine Harit zu Olympique Marseille.

FC Schalke: Sechs-Punkte-Abzug soll verhindert werden

Das eingesparte üppige Gehalt des Mittelfeldspielers entlastet den finanziell angeschlagenen Zweitligisten offenbar sehr. „Der Harit-Transfer war für uns von existenzieller Bedeutung“, bekannte Knäbel. „Das Damokles-Schwert war in der Tat die ganz Zeit über uns“, sagte Knäbel weiter zum schwierigen Transferfenster, in dem unter anderem in Ozan Kabak (Norwich), Omar Mascarell (FC Elche) und Matija Nastasic (Florenz) weitere Großverdiener abgegeben wurden. „Wir mussten immer mit dem Worst Case rechnen.“

Der einstige Europapokal-Dauergast bekam die Lizenz für die neue Saison unter der Auflage, nach dem Ende der Transferfrist die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nachweisen zu können. Am 15. September soll entschieden werden, ob dies gelungen ist oder ob der Klub mit einem Sechs-Punkte-Abzug sanktioniert wird. (dpa)

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